22. September 2022, 12:41
Glücksspiel

Lohnt es sich, Eurojackpot zu spielen?

Symbolbild. Bild: pixabay
Der Eurojackpot oder auch Eurolotto genannt, lockt mit besonders hohen Gewinnen mindestens im zweistelligen Millionenbereich - und das bei zwei Ziehungen pro Woche. Kein Wunder also, wenn sich immer mehr Menschen für diese Lotterie begeistern. Doch lohnt sich die Teilnahme wirklich und was sind die Alternativen?

Vom Traum, über Nacht Millionär zu werden

Lotterien locken Woche für Woche mit hohen Gewinnen, beim Eurojackpot können diese sogar 120 Millionen betragen. Solche Summen laden zum Träumen ein, denn wenn sie quasi über Nacht auf dem Konto auftauchten, wäre man nicht nur alle finanziellen Sorgen los, auch große Wünsche ließen sich problemlos erfüllen. Der Haken an der Sache ist nur, dass die Gewinnchancen minimal sind. Beim Eurojackpot liegen sie derzeit bei 1:140 Millionen, eine nahezu unfassbare Zahl. Daher kann man sicherlich nicht davon sprechen, dass sie die Teilnahme an dieser - oder überhaupt einer - Lotterie lohnt, zumindest nicht im finanziellen Sinne. Auch wenn es nicht unmöglich ist, einen Gewinn abzubekommen, so kann man dennoch nicht davon ausgehen. Doch geht es in erster Linie um den Nervenkitzel des Spiels, lohnt es sich ganz klar beim Eurojackpot dabei zu sein. Es gibt 12 Gewinnklassen, die niedrigsten Gewinne liegen bei rund zehn Euro. Ein Los ist bereits ab zwei Euro erhältlich, wobei die Kosten je nach Anbieter und Bundesland variieren können.

Die Vorzüge des Eurojackpot

Der größte Vorzug des Eurojackpot ist sicherlich die bereits erwähnte sehr hohe Gewinnsumme. Zudem finden die Auslosungen zweimal pro Woche statt, jeweils dienstags und freitags. Die Teilnahme ist dabei sehr einfach. Auf dem Tippschein befinden sich acht Tippfelder mit je 50 Zahlen sowie 12 Eurozahlen. Von den 50 Zahlen werden fünf angekreuzt, von den 12 Eurozahlen zwei. Die Teilnahme an Zusatzlotterien wie Spiel77 ist ebenfalls möglich und kann auf dem Tippschein angekreuzt werden. Zu guter Letzt muss noch die gewünschte Laufzeit des Scheins angekreuzt werden und schon kann er in den großen Lostopf wandern. Der Eurojackpot kann in ganz Europa gespielt werden und die Gewinne sind folglich auf die verschiedenen Länder verteilt.

Alternativen zum Eurojackpot

International geht es mittlerweile auch bei der "Sorteo de Navidad" zu, der spanischen Weihnachtslotterie, die bei uns besser bekannt ist unter dem Namen El Gordo. Bei ihr sind die Gewinnchancen besonders gut, allerdings findet die Auslosung nur einmal pro Jahr, am 22. Dezember, statt. Hinzu kommt, dass die Lospreise sehr hoch sein können. Die Kosten für ein ganzes Los liegen bei rund 200 Euro, es werden jedoch in der Regel Anteile daran verkauft. Häufig kann man bereits ein Hundertstel eines Loses erwerben. Eine weitere Alternative zum Eurojackpot ist das klassische Lotto 6aus49. Die Gewinnchancen und die Spielweise sind ähnlich wie beim Eurojackpot, jedoch sind die Höchstgewinne meistens niedriger. Aber auch mit zehn Millionen ließe sich schließlich einiges anfangen. Wichtig ist vor allem, dass die Teilnahme Spaß macht und nicht zur Sucht wird.

Fazit

Es lohnt sich vielleicht nicht im eigentlichen Sinne, den Eurojackpot zu spielen, doch die Teilnahme bereitet Freude und Nervenkitzel. Und zählt man eines Tages wirklich zu den glücklichen Gewinnern des Jackpots, darf man sich über eine anständige Summe freuen.