1. September 2015, 11:29

Irish for a week - Donauwörther FOS-Schüler in Dublin

Schüler der Donauwörther FOS/BOS unterwegs auf der grünen Insel Bild: Schülergruppe der FOS/BOS
Let's be Irish for a week ...
Im Frühjahr dieses Jahres ging es für eine Gruppe von 7 Schülerinnen und Schüler der Hans-Leipelt-Schule (FOS/BOS) in Donauwörth auf Schüleraustausch in die irische Hauptstadt Dublin. Eine Woche lang standen neben Sprachunterricht vor allem das Kennenlernen von Land und Leuten auf dem Programm. Nicole Hofstetter, Sandro Rossmann, Phillipp Troch, Irina Kottler und Maximilian Blank erzählen von den Reisevorbereitungen und ihren Erlebnissen auf der grünen Insel.
Wann ist euer Lehrer mit dem Vorschlag eines Sprachkurses im Ausland auf euch zugekommen?
Bereits am zweiten Tag des Schuljahres hat unser Lehrer uns mitgeteilt, dass wir im Laufe des Schuljahres die Möglichkeit haben, an einem Sprachkurs im Ausland teilzunehmen.
Schüleraustausch und Sprachkurs in Dublin Bild: Reisegruppe der FOS/BOS
War das Ziel Dublin schon gesetzt oder gab es noch andere Optionen?
Es gab keine anderen Optionen. Bereits von Beginn an war klar, dass die Reise nach Dublin gehen wird.
War ein guter Schnitt im Fach Englisch nötig, um am Sprachkurs teilnehmen zu dürfen?
Nein, es war kein bestimmter Schnitt nötig, deswegen hat dieser Auslandsaufenthalt für große Euphorie in der Klasse gesorgt. Zu Beginn wollte so gut wie jeder am Sprachkurs teilnehmen.
Wo waren dann die Hürden, dass aus dieser Menge letztendlich doch nur 7 Schüler mitgeflogen sind?
In erster Linie lag es an den Kosten. Pauschal waren das rund 600 Euro. So hatte sich die Zahl der Interessierten schon ausgedünnt. Finanzielle Unterstützung gab es von der Oskar-Karl-Forster-Stiftung.
Wo seid ihr während eures Sprachkurses untergekommen? Habt ihr in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gewohnt?
Wir waren bei Gastfamilien untergebracht. Wir waren zusammen mit Italienern aus einer Gastschule der Hans-Leipelt-Schule zusammen unterwegs.
Wie ist der eigentliche Sprachkurs abgelaufen und was für Unterschiede gab es zum normalen Englischunterricht?
Zunächst gab es eine Art Einstufungstest, der aus einem speaking test bestand. So wurden wir, je nach Ergebnis, in verschiedene Gruppen eingeteilt. In den Gruppen waren Schüler aus aller Welt zu finden: Italien, Spanien, Ukraine, Belgien und sogar Südkorea. Es Schultag begann immer um 9.00 Uhr, was üblich ist in Irland. Gegen 13.30 Uhr war Schulschluss. Zur Schule gefahren sind wir mit dem Schulbus. Die Fahrt mit dem Schulbus dauerte immer ca. eine Stunde, hinzu kam der Fußweg zur Bushaltestelle. Alles in allem mussten wir deswegen schon relativ früh aufstehen.
Auch die berühmte Guinness Brauerei stand auf dem Programm Bild: Schülergruppe der FOS/BOS
Was habt ihr in eurer Freizeit unternommen? Ist trotz Sprachkurs die Freizeit nicht zur kurz gekommen?
Bei uns stand viel Kultur auf dem Plan. In erster Linie Sightseeing. Wir waren zum Beispiel bei den Klippen von Howth, haben das berühmte Trinity Collgege und das Irische Nationalmuseum besucht. Der Guinness Store, das Kneipenviertel Temple Bar und die Innenstadt standen natürlich auch auf dem Programm. Da unser täglicher Sprachkurs immer schon gegen 13.30 Uhr zu Ende war, hatten wir relativ viel Freizeit. So konnten wir viele Dinge unternehmen.
Wie ist euer Fazit zum Sprachkurs und dem Aufenthalt in Dublin allgemein?
Da sich der Sprachkurs an sich nicht viel vom normalen Englischunterricht, wie wir ihn auch in Donauwörth an der Schule haben, abhob, trug er nicht viel zur Verbesserung der bereits vorhandenen Englischkenntnisse bei. Die Unterhaltungen mit den Einheimischen in Alltagssituationen haben bei uns den besseren Effekt erzielt. Alles in allem war die Reise nach Dublin eine schöne Erfahrung.