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Endlich geht es los, die Alfred-Delp-Kaserne wird abgerissen. Regierungsvizepräsident Josef Gediga, OB Armin Neudert, MdB Ulrich Lange, MdL Wolfgang Fackler und Stellvertretender Landrat Dr. Peter Thrul (von Links.)

Donauwörths große Chance

Mit großem Gerät werden nun Teile der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne dem Erdboden gleich gemacht. Den symbolischen Start machte ein Bagger der Baufirma am Freitagnachmittag bei einem Festakt auf dem mittlerweile städtischen Gelände.

Donauwörth – „Was 2011 ein Schock war, ist nun eine Chance für die Stadt.“ So beschreibt Oberbürgermeister Armin Neudert die Situation nach der Mitteilung, dass die Kaserne auf dem Schellenberg aufgelöst wird und was sich nun für die Stadt daraus ergeben hat. In seiner Festansprache betonte er nochmals, den langen Atem, denn man für die Umsetzung der Pläne auf dem Schellenberg brauchte. „Wir sind nun an einem ersten Ziel, was unsere Planungen angeht. Mit dem Beginn der Abrissarbeiten starten wir eine der größten Maßnahmen in der Geschichte unserer Stadt.“ Neudert dankte ausführlich den beiden Abgeordneten, Ulrich Lange (MdB) und Wolfgang Fackler (MdL) für die Unterstützung. Er erinnerte auch an den 05. August 2015, der für die Stadt einen herben Rückschlag bedeutete. An diesem Tag war klar, dass in Donauwörth eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge eingerichtet wurde und ein Verkaufsstopp die weiteren Planung ad acta legte. „Nur durch den Einsatz unserer Abgeordneten gelang es dennoch, hier eine Einigung mit der BIMA zu finden.“

Anschließend blickte Neudert nach vorne. „Wir werden die Geschichte der Kaserne und von Pater Delp nicht vergessen und beides in den Planungen berücksichtigen. Wir wollen hier eine gute Mischung von leichter bis mittlerer Bebauung, dazu Gewerbeflächen und Freizeitflächen. Wir planen definitiv keine weiteren Wohntürme für die Parkstadt. Das neue Wohnviertel soll eine Verbindung zwischen Kernstadt und Parkstadt werden. Dazu soll das Viertel eine Vorreiterrolle in Sachen Barrierefreiheit, Generationsübergreifend und Nachhaltigkeit sein.“ Er kündigte außerdem an, dass man auf die Anwohner Rücksicht nehmen wird. Zudem wird ein Infocenter für Anwohner, Interessierte und Bauherren geplant.

Neben dem Donauwörther Oberbürgermeister sprach auch Josef Gediga, Regierungsvizepräsident von Schwaben. Jener hat eine besondere Beziehung zu Donauwörth. Er betreut bei der Regierung von Schwaben das Thema Asyl und Konversion, war also in Doppelfunktion mit der Kaserne in Donauwörth verbunden. Er bedankte sich bei allen Verantwortlichen in Donauwörth für die Zusammenarbeit und freute sich zugleich, auch gute noch ein Geschenk mit auf den Schellenberg zu bringen. Zum einen einen Förderbescheid des Freistaats Bayern über 2,3 Millionen Euro sowie einen Scheck aus Berlin über 660.000 Euro aus dem Projekt Soziale Stadt.

Anschließend wurde der Abriss Symbolisch begonnen und der Festakt klang unter den Klängen der Donauwörther Stadtkapelle aus.

Über Matthias Stark

Geschäftsführer und Gründer. Immer direkt vor Ort wenn etwas passiert, auch in der Nacht. Verantwortlich für den Anzeigenvertrieb. Bespricht dienstliches gerne bei einem Arbeitsessen. Katzenliebhaber. Hat ein Faible für antike Holzmöbel. Bringt seine Tochter auch mal ins Büro mit.