15. März 2020, 20:44

Rößle siegt im ersten Wahldurchgang

Bild: Landratsamt
Landrat Stefan Rößle geht in seine vierte Amtszeit. Er gewann bereits im ersten Wahlgang mit rund 59% der Stimmen.

Der Wahlkampf um das Amt des Landrats ist entschieden. Stefan Rößle konnte sich gegen seine vier Mitbewerber durchsetzen und das bereits im ersten Wahlgang. Er erreichte 58,24% der Stimmen und damit rund 8% mehr wie bei der Wahl 2014. Für Peter Moll (SPD) stimmten 16,69%, auf Nico Ach (Grünen) entfielen 10,36% der Stimmen. Dahinter liegen Florian Riehl (FW) mit 9,04% und Ulrich Singer (AfD) mit 5,68%. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 70%. 

"Ich bin sehr zufrieden über das Ergebnis. Besonders, da ich im Vergleich zur letzten Wahl deutlich zulegen konnte. Auch, weil ich nun zwei weitere Gegenkandidaten hatte", so der alte und neue Landrat. Rößle ist sich sicher, dass er in den wichtigen Themen wie Gesundheit, Nachhaltigkeit und Bildung punkten konnte. "Vor allem ,weil wir das Thema nachhaltig und glaubwürdig umgesetzt haben. Und das vor allem frühzeitig und nicht erst als das Thema durch Fridays for Future aufgekommen ist", so der Landrat. Stefan Rößle freut sich über das große Interesse an der Kommunalwahl. "Das lag vor allem an den Wahlen der Bürgermeister. Wir hatten bei den Wahlversammlungen immer volles Haus. Da macht es noch mehr Spaß", so Rößle. Abschließend dankt er noch den Wählern für das Vertrauen. "Ich verspreche Ihnen, dass ich die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre ganz in ihrem Sinne weiterführen werde. Der Landkreis Donau-Ries ist stark. Und das soll er auch bleiben", so Rößle in Richtung Wähler.

Florian Riehl ist überrascht, dass die Wahl bereits im ersten Durchgang entschieden wurde. "Ich bin nicht enttäuscht, dass Stefan Rößle weiter Landrat ist. Ich habe immer gesagt, dass ich nur 5% der Dinge des Landrats anders machen würde. Mit meinen 9% bin ich für meine erste Kandidatur sehr zufrieden", so der Kandidat der Freien Wähler.

Ulrich Singer gratulierte zuerst Landrat Stefan Rößle. "Wir haben realistisch nicht erwartet, dass ich Landrat werde. Es ging darum Gesicht zu  zeigen. Das ist uns leider nicht so gelungen wie erhofft, wir sind mit der Zahl unserer Stimmen nicht zufrieden. Wir hätten uns mehr Prozente erhofft", erklärt der Landtagsabgeordnete aus Wemding. 

Für den Zweitplatzierten Peter Moll ist der deutliche Ausgang sehr überraschend. "Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Ein zweier vorne wäre schön gewesen. Vor allem haben wir auf eine Stichwahl erhofft. Auf der anderen Seite sind wir mit dem zweiten Platz zufrieden und haben damit auch gegen den Bundestrend die Grünen geschlagen. Grundsätzlich werden wir als SPD weiter eine gute Arbeit im Kreistag machen können", so Moll.