12. November 2018, 10:03

Monheim auch 2019 in der 2. Liga

Die Kontrahenten im dritten Duell am Boden, Niklas Volk von der Eintracht Frankfurt (links) und Tim Leibiger vom TSV Monheim (rechts), trennten sich mit gleichwertigen Übungen 0:0.
Bild: Peter Bullinger
Beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt verliert der TSV Monheim mit 42:31.
Monheim - Die Stabilität und Souveränität des letzten Wettkampfes in eigener Halle konnte dieses Wochenende auswärts leider nicht bestätigt werden. Dagegen trafen etwas wacklige Monheimer auf starke Frankfurter, die am Ende den Wettkampf verdient gewannen. Dabei fiel die miserable Kampfrichterleistung zwar für den finalen Ausgang der Partie kaum ins Gewicht (beide Mannschaften mussten darunter leiden), trug allerdings abermals sehr zur Erhitzung der Gemüter während des Wettkampfes bei.
Schon im Vorfeld konnte man an der Bundesligatabelle ablesen, dass die Eintracht an Boden und Seitpferd nur schwer zu besiegen sein wird. Dazu kamen einige Fehler und Absteiger auf Monheimer Seite wodurch der Boden mit 8:2 und das Pferdturnen sogar mit 15:0 abgegeben werden musste. An den Ringen schien sich das Blatt zu wenden, nachdem die Jurastädter mit starken Darbietungen und einem 1:11 Erfolg wieder etwas herankamen. Allerdings zeigten sich die Frankfurter wenig beeindruckt und hielten an den verbleibenden Geräten nahezu fehlerfrei dagegen: Sprung 7:6, Barren 7:5, Reck 4:7.
Am Ende war es für die Eintracht Frankfurt ein starker Wettkampf, der von den Kampfrichtern mit der Saisonbestleistung belohnt wurde und dem der TSV Monheim aufgrund vieler eigener Fehler kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Mit nach Hause nehmen die Monheimer zwei gewonnene Geräte (Ringe und Reck) und die erfreuliche Tatsache, dass sich die Verletzten langsam wieder ins Team zurückkämpfen: Julius Rabenstein und Florian Lindner waren am Ende sogar die besten TSV Monheim Punktesammler für Monheim nach unserem Rumänischen Gastturner Robert Pasca.
Mit dem Sieg gegen Monheim sicherte sich die Eintracht zudem den zweiten Tabellenplatz und damit den Einzug ins Finale in der Monheimer Stadthalle. Man wird sich also wiedersehen, wenn auch nicht mehr in Duellen an den Geräten. Der Aufstiegswettkampf am 08. Dezember findet damit leider ohne Monheimer Beteiligung statt, zumindest in sportlicher Hinsicht, wohingegen das Ausrichterteam abermals viel Herzblut investieren wird, um die Großveranstaltung in gewohnter Manier zu dem mittlerweile deutschlandbekannten Erfolg werden zu lassen.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die mitgereisten Fans, die bis zur letzten Übung mitgefiebert und lautstark angefeuert haben!
Nächste Woche geht es in den letzten Heimwettkampf der Saison gegen die KTG Heidelberg, derzeit auf Tabellenplatz 3. Eine schwere Aufgabe und viel Spannung sind abermals garantiert! (pm)