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Wer rastet, der rostet – Bewegungstrends im Frühling

Jetzt wo die Sonne sich wieder blicken lässt und der Frühling so richtig in Schwung kommt, wollen auch wir unseren Körper wieder in Schwung bringen. Wenn der innere Schweinehund erst einmal überwunden ist, fällt es meist auch leicht und macht richtig Freude. Wir stellen euch einige Bewegungstrends vor, die mit handlichen Hilfsgeräten ausgeführt werden, die den Wiedereinstieg in die Bewegung erleichtern und die für jeden Menschen egal mit welchem Fitnessgrad er anfängt, geeignet sind:

Bewusst & effektiv Laufen mit Nordic Walking
So neu ist Nordic Walking nicht, aber ein Trend ist es noch immer. Erfunden wurde das nordische Gesundheitsgehen mit speziellen Stöcken als Trainingsmethode für Bahnläufer, Wanderer und vor allem als Sommertraining für Skilangläufer. Die ersten Gehstöcke kamen 1997 auf den Markt und der Fachausdruck Nordic Walking entstand 1999. Durch das Gehen mit Stöcken soll zusätzlich zur Beinmuskulatur auch die Rumpfmuskulatur stärker beansprucht und trainiert werden. Dabei ist der Bewegungsablauf zyklisch: Wer richtig geht, setzt den rechten Stock immer dann auf den Boden, wenn die linke Ferse aufsetzt und den linken Stock, wenn die rechte Ferse aufsetzt. Die meisten Nordic Walking Stöcke bestehen aus leichten Materialien wie Aluminium oder einer Glasfasermischung. Sie können je nach Gelände mit unterschiedlichen Stockspitzen ausgestattet werden. Meist sind die Stöcke mit Teleskoprohren gebaut, denn wichtig ist vor allem die richtige Stocklänge. Ein zu kurzer oder zu langer Stock ist beim korrekten Bewegungsablauf eher hinderlich. Folgende Faustformel wird empfohlen: Stocklänge = 0,66 x Körpergröße. Das geeignete Schuhwerk ist dem Laufschuh ähnlich, der Fersenbereich und die Sohle sollten stärker abgerundet sein, damit ein flüssiges Abrollen möglich ist. Nordic Walking kann man alleine oder auch in der Gruppe betreiben. In unserem Landkreis gibt es viele z. B. von den Volkshochschulen, den Kneipp-Vereinen, Sportvereinen oder Krankenkassen organisierte Gruppen. Tipp: Unter der Leitung des Aktiv-Park findet jährlich der Alb Donau Nordic Walking Cup statt.

Beschwingt trainieren mit dem Schwungstab
Viele Fitnessstudios, Vereine und Volkshochschul-Sportkurse arbeiten bereits mit dem Schwungstab. Der Schwungstab ist eine dünne Stange mit einem Gewicht an jedem Ende und einem Griffpunkt in der Mitte. Hält man den Stab senkrecht oder waagerecht vor dem Körper und bewegt ihn, versetzt er sich in Schwingung. Diese Vibration erreicht die Tiefenmuskulatur im Körper und kräftigt diese. Außerdem wird durch die Vibration eine reflexartige Anspannung des Rumpfes erreicht, die sich bewusst nicht herbeiführen lässt. Rückenproblemen und Rückenschmerzen lässt sich so entgegenwirken. Trainiert werden dabei nicht nur die Muskulatur, sondern auch der Stoffwechsel und die Herzfrequenz. Wer einmal ein Training mit dem Schwungstab ausprobieren möchte, kann in seinem Fitnessstudio danach fragen oder bei einem VHS Kurs reinschnuppern. Die Schwungstäbe können im Kurs meist ausgeliehen werden.

Bindegewebetraining mit der Faszienrolle
Ein aktueller Trend ist das Training mit der Faszienrolle. Was sind Faszien und was bewirkt das Training? Faszien sind ein Teil des Bindegewebes unseres Körpers. Sind die Faszien geschmeidig, haben wir weniger Probleme mit dem Bewegungsapparat. Sind die Faszien aber verklebt, können sie die Ursache für Schmerzen oder verringerte Beweglichkeit sein. Das Faszientraining stammt aus der Bewegungstherapie und beinhaltet federnde und schwingende Bewegungen. Kurse zum Faszientraining bieten z. B. die Volkshochschulen an. Die Faszienrolle kann dabei oft ausgeliehen werden.

 

 

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