Am Abend des 11. Juli 2026 kurz vor 23:00 Uhr wurde ein 33-jähriger Donauwörther in der Langemarckstraße blutend auf dem Gehweg entdeckt. Als die Polizeistreife eintraf, versuchte der umgehend hinzugezogene Rettungsdienst den Verletzten zu versorgen. Der Donauwörther reagierte äußerst aggressiv und weigerte sich zunächst, behandelt zu werden. Bei der ersten Untersuchung wurden Schwellungen und Blutungen am Kopf und im Gesicht festgestellt, welche er sich offenbar durch einen Sturz zugezogen hatte.
Nach kurzer Diskussion ließ er sich schließlich in den Rettungswagen und anschließend ins Krankenhaus transportieren. Während der Fahrt schwankte seine Stimmung erneut in Aggressivität um, und er griff einen der Rettungssanitäter mittels eines Trittes an. Während des weiteren Transports beleidigte und drohte er den eingesetzten Polizeibeamten, sowie den Rettungssanitäter durchgehend. Im Krankenhaus setzte sich das aggressive Verhalten fort. Der Mann ließ sich jedoch behandeln und schien zu kooperieren. Gegen 00:18 Uhr meldete das Klinikum erneut, dass der Verletzte auf das Personal losging. Hier verletzte er den behandelnden Arzt.
Der Mann konnte schließlich fixiert und behandelt werden. Während dessen beleidigte und bedrohter er weiterhin die Beamten, sowie das Krankenhauspersonal. Den 33-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen mehrerer Aggressionsdelikten. (dra)