7. November 2017, 10:49

44-Jähriger verursacht Verkehrsunfall

Archivbild Bild: DRA
Ein Mann verursachte am vergangenen Montag bei einem Überholvorgang einen Verkehrsunfall. Anstatt den verletzten Personen zu helfen, flüchtete er über angrenzende Felder. Zwei Zeugen konnten den Unfallverursacher aber aufgreifen und zum Unfallort zurückbringen. Der polizeiliche bekannte Mann steuerte ohne Fahrerlaubnis das Auto und stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss. 
Monheim - Laut Polizei kam es am Montagvormittag kam bei Monheim zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht. Der Unfall ereignete sich gegen 10.15 Uhr auf der Staatsstraße 2214 bei Monheim. Die beiden Unfallbeteiligten fuhren von Monheim in Richtung Warching, als der nachfolgende Unfallverursacher auf Höhe des Ziegelstadels zum Überholen ansetzte. Bei diesem Überholversuch rammte er seinen Vordermann hinten links, worauf dieser in den rechten Straßengraben rutschte. Der 44-jährige Unfallverursacher schleuderte selbst auf der Fahrbahn weiter, bevor auch er nach ca. 150 Metern im rechten Straßengraben landete.
Er stieg dann aus und flüchtete sofort über die angrenzenden Äcker in südliche Richtung. Zwei Unfallzeugen bekamen das mit und wandten sich an weitere zwei 56- und 42-jährige Männer, mit der Bitte, den Flüchtigen zu verfolgen und an die Unfallstelle zurück zu bringen. Sie blieben bei dem leicht verletzten 79-jährigen Geschädigten und seiner ebenfalls leicht verletzten 76-jährigen Ehefrau.
Die beiden Verfolger konnten den flüchtigen Unfallverursacher tatsächlich im Bereich Ziegelstadel aufgreifen und zur Unfallstelle zurück bringen, wo die Polizei sich weiter um ihn kümmerte. Der polizeilich nicht unbekannte Mann, der ohne Fahrerlaubnis das Auto steuert, war augenscheinlich leicht alkoholisiert und stand möglicherweise auch unter Drogen- bzw. Medikamenteneinfluss. Entsprechende Tests verweigerte er.
Nachdem er sich bereits an der Unfallstelle aggressiv verhalten hatte, leistete er bei der angeordneten Blutentnahme im Krankenhaus Widerstand, so dass diese mit körperlichen Zwang durchgesetzt werden musste. Der Unfallverursacher wurde mutmaßlich leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 25.000 € geschätzt. (pm)