Am 06.10.2026 wurde ein Mann Opfer einer Betrugsmasche. Ein Bekannter hatte dem geschädigten Gewerbetreibenden einen vermeintlichen Auftrag für Malerarbeiten an einer Schule in München vermittelt und den Kontakt zu einem angeblichen Farbenverkäufer hergestellt. Nach Kontaktaufnahme über WhatsApp bestellte der Geschädigte zehn Kanister à 50 Liter Spezialfarbe im Wert von circa 2.000 Euro und überwies die Gesamtsummer per Überweisung.
Im Anschluss behauptete der vermeintliche Verkäufer wahrheitswidrig, das Geld sei nicht angekommen, und verlangte weitere Zahlungen mittels Gutscheinkarten.
Nach Rücksprache mit der betroffenen Vertretung der Schule stellte sich heraus, dass dort nie ein entsprechender Auftrag vergeben worden war.
Das überwiesene Geld konnte nicht mehr zurückgeholt werden, sodass ein Vermögensschaden von circa 2.000 Euro entstand. Beamte der PI Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Warenbetrug ein. Hierbei ergab sich, dass bayernweit bereits gleichgelagert Fälle erfasst wurde. (dra)