Online-Betrug

Betrug nach vermeintlicher Nachricht des Kreditkarteninstituts

Symbolbild Bild: FOTOSTUDiO-Donauwörth | Fotograf Elmar Bschorer
Am Sonntag wurde ein Landkreisbewohner Opfer eines Phishing-Betrugs. Der Geschädigte gab seine Daten auf einer Website an, wodurch es zu zwei Abbuchungen im vierstelligen Bereich von seinem Bankkonto kam.

Am 05.07.2026 wurde ein 56-jähriger Mann Opfer eines sogenannten Phishing-Betrugs. Der Geschädigte erhielt eine SMS, die scheinbar vom Kreditkartenanbieter American Express stammte. Darin wurde wahrheitswidrig behauptet, dass eine unberechtigte Abbuchung von über 9.000 Euro bevorstehe. Beim anschließenden Rückruf unter der angegebenen Rufnummer forderte ein vermeintlicher Mitarbeiter den Mann auf, seine Daten auf einer externen Website zu verifizieren.

Der 56-Jährige gab daraufhin seine Kontonummer sowie die Online-Banking-Zugangsdaten ein und übermittelte im weiteren Verlauf drei TANs. Statt der Schadensabwendung wurden dadurch zwei Überweisungen in Höhe von ca. 6.000 Euro auf ein Bankkonto der Täter autorisiert. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Massenbetrugsverfahrens dauern an.

Die Donauwörther Beamten raten:

  • Rufen Sie niemals Telefonnummern an, die Ihnen in Textnachrichten oder E-Mails geschickt werden sondern nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Telefonnummern auf der Rückseite Ihrer Bankkarte oder der offiziellen Webseite Ihres Anbieters
  • Banken, Kreditkarteninstitute oder die Polizei fordern Sie niemals am Telefon, per SMS oder über einen Link dazu auf, Online-Banking-Zugangsdaten, Passwörter oder PINs einzugeben
  • Geben Sie TANs oder Freigaben in Banking-Apps niemals auf Aufforderung Dritter ein: jede TAN autorisiert eine Überweisung und dient niemals einer "Verifizierung" oder "Schadensabwendung". (dra)