Eine 46-jährige Frau erstattete am 08.06.2026 Strafanzeige wegen Warenbetruges bei der Polizeiinspektion Donauwörth. Die Frau war auf der Social-Media-Plattform TikTok auf eine Werbeanzeige aufmerksam geworden, die einen lukrativen Nebenverdienst von zu Hause aus durch das Zusammenschrauben von Kugelschreibern versprach. Nach der Kontaktaufnahme über den Messenger-Dienst Telegram wurde die Frau schließlich dazu gedrängt, Geldbeträge als „Vorleistung“ auf vier verschiedene Bankkonten zu überweisen. Im Gegenzug erhielt sie nur von drei Konten kleinere Teilbeträge zurück.
Letztlich verblieb der Geschädigten ein Vermögensschaden in Höhe von mehr als 1.500 Euro. Die Ermittlungen wurden als Folgevorgang zu einem bereits laufenden, bundesweiten Massenbetrugsverfahren erfasst.
Die Donauwörther Polizei rät:
- Ein seriöser Arbeitgeber verlangt niemals Geld von Ihnen, bevor Sie anfangen zu arbeiten.
- Hohe Stundenlohn-Versprechen für simple, ungelernte Tätigkeiten sind immer ein Warnsignal.
- Seriöse Firmen wickeln Bewerbungen nicht anonym über Handy-Messengerdienste ab.
- Geben Sie die Tätigkeit sowie damit zusammenhängende Daten zu einer eigenen Betrugs-Recherche bei einer Internetsuchmaschine ein.
- Wenn Sie bereits Geld bezahlt oder Daten übermittelt haben, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Dort können Sie sich auch jederzeit bei Verdachtsmomenten beraten lassen. (dra)