Polizei

Drei Wildunfälle im Bereich der PI Donauwörth

Die Zahl der Wildunfälle hat im Landkreis Donau-Ries besorgniserregende Ausmaße angenommen. Bild: pixabay
In der vergangenen Tag wurden der Polizeiinspektion Donauwörth drei Wildunfälle gemeldet. Die Tiere wurden verletzt, Personen kamen nicht zu Schaden.

Im Dienstbereich der PI Donauwörth ereigneten sich vom 21.09.2026 auf den 22.09.2026 drei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 18.500 Euro.

Um 20.45 Uhr befuhr eine 37-jährige Autofahrerin die Gemeindeverbindungsstraße von Hagau in Richtung Wolferstadt. Auf Höhe eines Waldstücks kollidierte ihr Fahrzeug mit einem die Fahrbahn querenden Reh. Das Tier wurde durch die Kollision am Hinterlauf verletzt und schleppte sich in den angrenzenden Wald. Um 06.30 Uhr war ein 65-jähriger Lkw-Fahrer auf der Kreisstraße DON 24 von Sulzdorf in Richtung B 2 unterwegs, als eine Gruppe von vier Rehen von links die Straße kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß mit mindestens einem der Tiere, welches verletzt flüchtete.

Nur wenige Augenblicke später, gegen 06.35 Uhr, befuhr ein 59-jähriger Autofahrer die Kreisstraße DON 18 von Otting in Richtung Weilheim, als ein Reh die Fahrbahn querte und von der Fahrzeugfront erfasst wurde. Das Tier lief anschließend ebenfalls verletzt nach links weiter. In allen drei Fällen wurden die zuständigen Jagdpächter zur Nachsuche verständigt. Alle beteiligten Fahrzeugführer blieben bis auf einen Schreck unverletzt. (dra)