Verkehr

Erneut drei Wildunfälle innerhalb weniger Stunden

Die Wildunfälle sind ein Problem im Donau-Ries. Bild: pexels / Vladimir Srajber
Im Dienstbereich der PI Donauwörth ereigneten sich am Donnerstag und Freitag drei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 19.500 Euro.

Im Dienstbereich der PI Donauwörth ereigneten sich am 10.09.2026 und 11.09.2026 drei polizeilich aufgenommene Wildunfälle. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 19.500 Euro. Um 04:45 Uhr befuhr ein 29-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw die Ortsverbindungsstraße von Ebermergen in Richtung Wörnitzstein. Rund 500 Meter nach dem Ortsausgang Ebermergen kreuzte ein Reh die Fahrbahn und wurde von dem Fahrzeug frontal erfasst. Das Tier sprang verletzt in einen Acker ab. 

Um 20:30 Uhr befuhr eine 63-jährige Autofahrerin die Harburger Straße von Wemding in Richtung Gosheim, als sie auf Höhe der Einmündung zur Industriestraße ebenfalls mit einem die Fahrbahn kreuzenden Reh kollidierte. Das Tier verendete an der Unfallstelle und wurde von der Fahrerin an den rechten Fahrbahnrand gelegt. Der Pkw der Frau war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. 

Um 20:17 Uhr befuhr ein 66-jähriger Autofahrer die Ortsverbindungsstraße von Monheim in Richtung Wittesheim, als ein Reh von links die Fahrbahn kreuzte und vom Wagen erfasst wurde. Da das am Unfallort liegende Tier noch lebte, verständigten die aufnehmenden Beamten den zuständigen Jagdpächter. Die beteiligten Fahrzeugführer blieben bis auf einen Schreck unverletzt. (dra)