12. Januar 2017, 13:05

Fallaufklärung: Keine Waffe, sondern Silvesterböller

Bild: Pixabay
Ein junger Mann fühlte sich durch das Schneeräumen eines Hausmeister gestört und feuerte mutmaßlich einen Schuss ab. Nun wurde aufgeklärt, dass es sich um einen Silvesterböller und nicht um eine Schreckschusswaffe handelte. 
Donauwörth - Wir berichtet räumte ein Hausmeister am vergangenen Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr Schnee im Donauwörther Stadthof.  Ein Nachbar fühlte sich durch die Geräusche gestört. Um seinem Unmut Nachdruck zu verleihen, feuerte er mutmaßlich mit einer Schreckschusswaffe einen Schuss ab.
Am Mittwoch hat sich nun ein Tatverdächtiger bei der Polizei gemeldet. Ein 22-jähriger Schüler gab an, dass er erst kurz vor 06.00 Uhr übernächtigt nach Hause gekommen sei und eigentlich schlafen wollte. Über die Geräusche im Zusammenhang mit dem Schneeräumen habe er sich deshalb sehr aufgeregt. Der 22-jährige will aber nicht mit einer Schreckschusswaffe geschossen, sondern einen Silvesterböller aus dem Fenster geworfen haben. Deshalb sind weitere polizeiliche Ermittlungen erforderlich. Der Sachverhalt wird in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft abgearbeitet. (pm)