Personenkontrolle

Jugendliche randalieren in Donauwörth

Symbolbild Bild: pixabay
Drei 16-Jährige fielen in Donauwörth durch Randale und das Zünden eines Böllers auf.

Am Samstag, 31.10.2026, gegen 22:40 Uhr, teilten aufmerksame Zeugen der Polizei drei Jugendliche mit, die im Bereich des Arbeitsamts randalierten und einen Böller zündeten. Eine zivile Polizeistreife konnte daraufhin drei 16-jährige ortsansässige Jugendliche antreffen, die der Beschreibung der Zeugen entsprachen. Bei einem der Jugendlichen wurde ein entstempeltes amtliches Kennzeichen aufgefunden. Ein weiterer Jugendlicher führte ein Verkehrszeichen mit sich. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten zudem mehrere pyrotechnische Gegenstände sicher. Bei einem Jugendlichen wurden zweimal „DUM BUM“-Böller  sowie ein kugelförmiger pyrotechnischer Gegenstand aufgefunden.

Bei einem weiteren Jugendlichen fanden die Beamten zwei „Super-Böller“ der Marke Funke, die als pyrotechnische Gegenstände der Kategorie P1 gelistet sind. Die genaue rechtliche Einordnung einzelner Gegenstände bedarf noch weiterer Abklärungen. Da alle drei Jugendlichen minderjährig waren, hätten sie die pyrotechnischen Gegenstände jedenfalls nicht besitzen dürfen.

Im Rahmen der weiteren Sachverhaltsaufnahme ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass die drei Jugendlichen gemeinsam eine hölzerne Parkplatzabsperrung beschädigt haben sollen. Möglicherweise war an dieser Absperrung zuvor auch das aufgefundene Kennzeichen angebracht. 

Das Verkehrszeichen war nach bisherigen Erkenntnissen im Bereich der Zirgesheimer Straße auf Höhe der Hausnummer 14 aufgestellt. Dort konnten der Standfuß sowie unweit davon das zugehörige Schaftrohr aufgefunden werden. In einem auf dem Parkplatz befindlichen mobilen WC stellten die Beamten außerdem die Reste eines gezündeten pyrotechnischen Gegenstands fest. Eine Beschädigung konnte dort nicht festgestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Jugendlichen ihren Eltern übergeben. Das Verkehrszeichen wurde zur Wahrung der Verkehrssicherheit wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht.
Gegen die drei Jugendlichen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts mehrerer Straftaten eingeleitet. Diese umfassen unter anderem mögliche Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, Diebstahl sowie Sachbeschädigung. Je nach Ergebnis der weiteren Ermittlungen kommen zudem weitere Delikte in Betracht. (dra)