Laser-Geschwindigkeitsmessung

Lautstarkes Leichtkraftrad gestoppt: Betriebserlaubnis erloschen

Symbolbild Bild: Diana Hahn
Weil der Schalldämpfereinsatz aus dem Auspuff entfernt worden war, war ein Leichtkraftrad auf der B25 bei Harburg deutlich zu laut unterwegs. Die Polizei untersagte dem 18-jährigen Fahrer die Weiterfahrt und leitete ein Verfahren ein.

Am 10.07.2026, um 00.02 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung der PI Donauwörth im Rahmen einer Laser-Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 25 bei Harburg ein Leichtkraftrad auf, das sich akustisch deutlich hörbar vom restlichen Verkehrsgeschehen abhob. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass der sogenannte DB-Killer aus dem Auspuff demontiert worden war, was zu einer enormen Lautstärkeentwicklung führte. 

Aufgrund dieser baulichen Veränderung entsprach das Zweirad nicht mehr dem genehmigten Typ, weshalb die Betriebserlaubnis erloschen war. Die Weiterfahrt des 18-jährigen Fahrers wurde vor Ort unterbunden und die zuständige Zulassungsstelle des Landratsamtes in Kenntnis gesetzt. Eine Anzeige war ebenfalls die Folge. (dra)