Hausfriedensbruch

Lokalverbot ignoriert und Angestellte bedroht

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
In einer Bar in Donauwörth kam es in der vergangenen Nacht zu einem Streit, den die Polizei schlichten musste. Ein stark alkoholisierter Gast weigerte sich ein Hausverbot hinzunehmen.

Am 01.09.2026, um 00.25 Uhr, betrat ein 32-jähriger Mann eine Bar in der Dillinger Straße, obwohl gegen ihn ein Hausverbot vorlag. Im Lokal geriet der Mann mit einem 40-jährigen Gast in einen verbalen Streit. Als eine 47-jährige Angestellte den Aggressor aufforderte, das Bistro zu verlassen, weigerte sich dieser und sprach Drohungen auf Italienisch gegen die Frau aus. Eine alarmierte Streifenbesatzung der PI Donauwörth stellte fest, dass der Mann stark alkoholisiert war. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von knapp 2,3 Promille. Die Beamten sprachen vor Ort einen Platzverweis aus, dem der Mann zunächst nachkam.

Hintergrund des Konflikts dürfte nach bisherigen Erkenntnissen eine bereits bestehende Streitigkeit zwischen den beiden Männern gewesen sein. Gegen den 32-Jährigen leiteten die Beamten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch sowie Bedrohung ein. 

Nur kurze Zeit später kehrte derselbe 32-jährige Mann erneut in die Bar in der Dillinger Straße zurück und ignorierte damit sowohl das Hausverbot als auch den zuvor von der Polizei ausgesprochenen Platzverweis. Die erneut alarmierten Beamten der PI Donauwörth rückten abermals zu der Gaststätte an und nahmen den Mann daraufhin zur Unterbindung weiterer Straftaten in Sicherheitsgewahrsam. Zudem wurde ein weiteres strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf erneuten Hausfriedensbruch eingeleitet. (dra)