Online-Betrug

Mit falscher Zahlungsaufforderung bei Online-Verkauf abgezockt

Symbolbild Bild: pixabay
Bei einem Online-Verkauf erlitt eine Frau aus Harburg einen Schaden von fast 1.000 Euro. Dabei wurde sie mit einem falschen PayPal-Link zur Überweisung gebracht.

Eine junge Frau aus dem Raum Harburg inserierte am 21.09.2026 auf einer Online-Kleinanzeigenplattform ein Buch zum Verkauf. Eine vermeintliche Kaufinteressentin nahm Kontakt auf, täuschte eine Bezahlung via PayPal vor und erfragte die E-Mail-Adresse der Verkäuferin. Kurz darauf erhielt diese eine gefälschte E-Mail im Design des Plattformbetreibers mit einem Link.

Nachdem die Frau dort ihre Bankverbindung und persönliche Daten eingegeben hatte, bestätigte sie zusätzlich eine Freigabeaufforderung in ihrer Banking-App. Hierbei übersah sie, dass anstelle einer Gutschrift für das Buch ein Betrag von knapp 900 Euro von ihrem Girokonto abgebucht wurde.

Gegen die bislang unbekannte Täterin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Computerbetrug eingeleitet. (dra)