Verkehrsunfall

Schwerer Unfall bei Alerheim: Zwei Verletzte nach Zusammenstoß an Kreuzung

Symbolbild Bild: pixabay
An einer Kreuzung bei Alerheim sind am Freitagnachmittag drei Autos zusammengestoßen. Ein 47-Jähriger wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Am Freitagnachmittag, gegen 14.55 Uhr kam es an der Kreuzung der Staatsstraße 2221 mit der Kreisstraße DON 10 bei Alerheim zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 41.000 Euro geschätzt. Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer war auf der K DON 10 von Rudelstetten kommend unterwegs und hielt zunächst am Stoppschild an. Zur gleichen Zeit warteten auf den jeweiligen Abbiegespuren der St 2221 mehrere Lastwagen und Pkw, die aufgrund des Verkehrsaufkommens nicht abbiegen konnten.

Ein Verkehrsteilnehmer der aus Richtung Heroldingen kommend unterwegs war, meinte es gut und verringerte seine Geschwindigkeit um den wartenden Fahrzeugen
das Abbiegen zu ermöglichen. Da die Verkehrsteilnehmer dies nicht erkannten, oder ihnen die Verkehrslage zu unsicher war, blieben diese stehen und der 47-jährige Pkw-Fahrer wollte die Gunst der Stunde nutzen und fuhr von Kreisstraße DON 10 aus in Richtung Alerheim in die Kreuzung ein.

Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem weiteren Pkw einer 53-jährigen, welche von Fessenheim kommend auf der Staatsstraße in Fahrtrichtung Möttingen unterwegs war und durch einen der wartenden Lastwagen verdeckt war. 

Die Pkw-Fahrerin prallte frontal in die Beifahrerseite des einfahrenden Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser über die Kreuzung in den Straßengraben und anschließend gegen einen Baum geschleudert. 

Der zweite Pkw kam im Kreuzungsbereich zum Stillstand und kollidierte dort noch mit einem wartenden dritten Fahrzeug, welches von Alerheim kommend an der Kreuzung stand.

Der Verursacher des Unfalls wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Dieser kam im Anschluss mit dem Rettungswagen mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Donauwörth. Die Fahrerin des zweiten Pkw wurde leicht verletzt und kam mit einem weiteren Rettungswagen zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus nach Nördlingen. Der dritte Beteiligte blieb unverletzt.

An den ersten beiden Pkw entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Am dritten Fahrzeug entstand ein Frontschaden. Alle drei Pkw mussten durch verschiedene Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Für die Bergung des Verletzten sowie der Fahrzeuge musste die Staatsstraße vorübergehend vollständig gesperrt werden. Vor Ort war neben dem Einsatzleiter Rettungsdienst, dem Kreisbrandmeister, ein Notarzt, zwei Rettungswagen, die FFW Alerheim, die FFW Möttingen und die FFW Rudelstetten, sowie die Polizei. Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort. (dra)