Verkehrsunfall

Tödlicher Fahrradunfall: Anfang 30-Jähriger stirbt nach Sturz in Donauwörth

Rettungsdienst Bild: pixabay
Ein Anfang 30-jähriger Radfahrer ist in der Nacht auf Sonntag auf dem Bahnweg schwer verunglückt. Er stürzte auf die Straße und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

In der Nacht auf Sonntag (11.10.2026) ist es auf dem Bahnweg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Anfang 30-jähriger Radfahrer tödliche Verletzungen erlitt. Der Mann verstarb später im Krankenhaus. Gegen 00:20 Uhr befuhr der Verunfallte mit seinem Fahrrad den Bahnweg. Vom Kreisverkehr kommend passierte er eine dortige Bahnunterführung. Aus bislang ungeklärter Ursache – nach ersten Erkenntnissen stand der Mann mutmaßlich erheblich unter Alkoholeinfluss – geriet er nach links von der Fahrbahn ab. Ein später im Krankenhaus durchgeführter Blutalkoholtest ergab laut Polizei einen Wert von über 2,5 Promille.

Im Bereich einer Fahrbahnverengung stieß der Radfahrer wohl gegen den erhöhten Bordstein sowie gegen die Kante der Verengung. In der Folge verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte über den Bordstein rund einen Meter tief auf die parallel verlaufende, tiefer gelegene Dillinger Straße hinab. 

Da der Mann laut Polizei keinen Fahrradhelm trug, schlug er mit dem Kopf ungeschützt auf dem dortigen Bordstein auf und zog sich eine massive, stark blutende Kopfverletzung zu. Der Verunfallte war an der Unfallstelle nicht mehr ansprechbar und musste umgehend reanimiert werden. Unter laufenden Reanimationsmaßnahmen wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Donau-Ries Klinik Donauwörth eingeliefert.

Im Krankenhaus wurde später der Hirntod festgestellt. Bei der anschließenden Verständigung der Angehörigen wurde zur psychosozialen Unterstützung ein Kriseninterventionsteam (KIT) hinzugezogen. (dra)