Appell der Polizei

Vier Wildunfälle innerhalb weniger Stunden im Landkreis

Die Zahl der Wildunfälle hat im Landkreis Donau-Ries besorgniserregende Ausmaße angenommen. Bild: pixabay
In der Nacht auf Sonntag und in den frühen Morgenstunden kam es im Landkreis gleich zu vier Wildunfällen.

Am 14.06.2026 gegen 00:02 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Opel auf der Kreisstraße DON 27 von Leitheim nach Hafenreuth und kollidierte mit einem querenden Reh. Das Reh lief nach dem Zusammenstoß weiter. Am Fahrzeug entstand kein sichtbarer Sachschaden.

Wenige Minuten später gegen 00:10 Uhr kam es auf der B 25 zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Kleintier. Ein 65-jähriger Mann fuhr mit seinem Ford von Donauwörth in Fahrtrichtung Harburg, als er kurz vor Ebermergen mit einem vermeintlichen Hasen kollidierte. Das Tier konnte nach dem Verkehrsunfall nicht mehr aufgefunden werden. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Abermals wenige Minuten später gegen 00:35 Uhr kollidierte eine 36-jährige Frau kurz nach der Ortsausfahrt Wemding auf der Kreisstraße DON 2 mit einem Reh. Das Reh blieb tot im Straßengraben liegen, während am Auto ein geschätzter Sachschaden von ca. 3.000 Euro entstand.

In der Morgendämmerung gegen 05:05 Uhr fuhr ein 45-jähriger Mann mit seinem Hyundai auf der Kreisstraße DON 24 von Buchdorf in Richtung Sulzdorf. Er erfasste mit seiner Fahrzeugfront kurz vor Sulzdorf ein Reh. Das Reh blieb nach dem Zusammenprall tot liegen. Der Sachschaden am Auto beläuft sich auf geschätzte 6.500 Euro.

Die Polizei weist in diesem Kontext nochmals darauf hin, dass gerade nachts und in der Dämmerung die Geschwindigkeit angepasst werden sollte. Dadurch kann das Fahrzeug bei querenden Wildtieren schneller abgebremst werden. Sollte ein Zusammenstoß dennoch unausweichlich sein, soll nicht ausgewichen werden. (dra)