7. Dezember 2017, 11:51

Vorsicht beim Schnäppchenkauf im Ausland

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Gleich zwei Geschädigte meldeten sich am Mittwoch bei der Polizei in Nördlingen, die Opfer von Betrügern wurden.
Nördlingen - Ein 61-Jähriger wurde Ende November über ein Inserat in einer Tageszeitung für ein günstiges Wohnmobil mit Standort in Kroatien geködert. Das Fahrzeug sollte mit einer Spedition nach Deutschland gebracht und der Kaufpreis über einen Treuhandservice abgerechnet werden. Der Täter benützte hierzu missbräuchlich die Internetseite einer namhaften deutschen Spedition. Der 61-Jährige ließ sich dadurch dazu verleiten, einen mittleren vierstelligen Betrag auf ein kroatisches Konto zu überweisen, ohne das Wohnmobil jemals gesehen zu haben.
Eine 47-Jährige fand ebenfalls Ende November auf einer Internetplattform ein verlockendes Angebot für einen Pferdeanhänger mit Standort in Finnland. Auch hier sollte der Transport über einen vorgegaukelten Treuhandservice abgewickelt werden. Die Geschädigte ließ sich dazu überreden, knapp 2000,- Euro auf ein polnisches Konto zu überweisen.
"In beiden Fällen wurde natürlich nicht geliefert und das Geld war weg," so die Nördlinger Polizei (pm)