19. April 2021, 15:29
Corona-Pandemie

Zunehmend jüngere Menschen von Covid-19 betroffen

Symbolbild Bild: pixabay
Der heutige Inzidenzwert im Landkreis Donau-Ries liegt bei 281,1. Außerdem hat das Gesundheitsamt Zahlen ausgewertet, die zeigen, dass im Kreis gegenüber 2020 mittlerweile mehr jüngere Menschen positiv auf Covid-19 getestet werden.

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 19.04.2021, 13.30 Uhr, bei insgesamt 4.929. Hiervon gelten 4.116 Personen bereits wieder als genesen. Die Anzahl der seit Pandemiebeginn verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 142. In der Folge gelten momentan 671 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.

Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 281,1. 659 Personen wurden bislang nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet, 6 mit der südafrikanischen.

Alle tagesaktuellen Zahlen und weitere Informationen finden sich immer unter www.donau-ries.de/corona.

Zunehmend jüngere Menschen im Landkreis werden positiv auf COVID-19 getestet

Nach einer Auswertung der Zahlen aktuell positiv auf Sars-CoV-2 getesteter Menschen im Landkreis Donau-Ries ist eine Verschiebung der Altersstruktur gegenüber dem Vorjahr feststellbar.
Ein Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (KW 11 – KW15) zeigt vor allem, dass nun zunehmend Landkreisbürgerinnen und -bürger der jüngeren Generation betroffen sind.

Während im Jahr 2020 noch etwa ein Drittel (32 Prozent) der positiv Getesteten älter als 60 Jahre waren, ist diese Gruppe aktuell nur noch zu 15 Prozent betroffen. Auf die Gruppe im Alter zwischen 0 und 30 Jahren hingegen entfiel im vergangenen Jahr etwa jedes fünfte positive Testergebnis (21 Prozent), aktuell macht diese Gruppe mehr als die Hälfte aller positiven Testergebnisse aus (53 Prozent) und ist damit mit Abstand am häufigsten betroffen.

Welche Rolle hierbei den vornehmlich in älteren Altersgruppen verabreichten Impfungen zuzuschreiben ist, ist aktuell noch nicht eindeutig belegbar, da weitergehende Forschungen zur verminderten Übertragbarkeit nach Impfungen noch nicht zur Verfügung stehen. Ungeachtet dessen bieten Impfungen einen nachweislich sehr hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. (pm)