Am Donnerstag, 5. März laden der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth, die Evang. Erwachsenenbildung Donau-Ries und die Ehe-, Familien und Lebensberatung der Diakonie Donau-Ries um 19 Uhr zu Lesung und Gespräch in die Synagoge in Hainsfarth ein.
Der Psychiater und Neurologe Viktor Frankl sah seine Lebensaufgabe darin, Menschen zu einem sinnerfüllten Leben zu verhelfen und so ihre seelische Gesundheit zu stärken oder wieder zu erlangen. Schon als Student bewegte ihn die Frage: wie schaffen es die Menschen, gesund zu bleiben? Er zeigte Wege auf zur Sinnerfüllung in jeder Lebenssituation, auch in der scheinbar ausweglosen. Seine therapeutischen „Erfolge“ waren phänomenal. Seine Erkenntnisse sind wegweisend für die Erforschung und Stärkung der Resilienz und damit auch für die Traumatherapie. Sie können uns in einer beschleunigten und komplexen Welt Orientierung und Halt geben und eröffnen Handlungsmöglichkeiten auch in bedrohlichen Situationen. Es referieren Johanna Fischer, Logotherapeutin, Frankl Forum Augsburg, und Frank Witzel, Pfarrer, Traumatherapeut.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. (dra)