Um am Auswahlverfahren 2027 teilzunehmen, können Antragsteller im Zeitraum vom 01. September bis zum 31. Oktober 2026 Projektideen einreichen.
Die ILE-Region Südries-Kesseltal kann 2027 75.000 Euro für Kleinprojekte vergeben. Kleinprojekte haben eine Projektsumme von höchstens 20.000 Euro und können mit einer Förderung von bis zu 80 Prozent, jedoch mit maximal 10.000 Euro unterstützt werden. Die Gelder stammen aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Bayern und einem Eigenanteil der Kommunen. Die Förderung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben.
Gefördert werden können beispielsweise neue Infrastruktur, Angebote der Grund- und Nahversorgung, kulturelle oder soziale Angebote bis hin zu Naturerlebnispfaden oder auch Elektrotankstellen. Die für 2027 beantragten Projekte dürfen noch nicht begonnen sein und müssen bis zum 20. September 2027 vollständig umgesetzt und abgerechnet werden können. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen die Projektideen einige Auswahlkriterien erfüllen, die in der Förderrichtlinie der Region festgelegt sind. Wichtiger Hinweis: Die Auswahlkriterien wurden im Vergleich zum Vorjahr angepasst. Es lohnt sich daher besonders, sich diese im Vorfeld auf den Webseiten der Gemeinden genau anzuschauen.
„Wir freuen uns auf jedes eingereichte Vorhaben und die Möglichkeit, das Engagement in der Region zu unterstützen. Wir ermutigen alle Vereine, Privatpersonen und Kommunen, diese Chance zu nutzen“, so Frau Bergdolt, Bürgermeisterin der Gemeinde Mönchsdeggingen, die als verantwortliche Stelle das Regionalbudget für die ILE-Region verwaltet. Der offizielle Aufruf, weitere Informationen zur Förderung, den Projekt- und Auswahlkriterien sowie verschiedene Materialien wie das Antragsformular finden sich auf der Website der ILE-Region (https://www.suedries-kesseltal.de/) und den Webseiten der Gemeinden der ILE-Region Südries-Kesseltal.
Die eingegangenen Anträge werden zunächst von der Umsetzungsbegleitung auf Vollständigkeit geprüft und dann dem Auswahlgremium zur Entscheidung vorgelegt. Das Gremium besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Behörde (ILE-Sprecherin und Stellvertretung), Ehrenamt, Kultur, Tourismus & Kirche, Jugend und Umweltschutz. Mit der Umsetzung kann dann voraussichtlich ab Januar 2027 gestartet werden.
Das Team der Umsetzungsbegleitung vom Büro für Regionalentwicklung neulandplus steht bei Fragen zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen speziell für das Regionalbudget sind Annika Hiller (Tel. 0171 / 5262350, hiller@neulandplus.de) und Franziska Breiter (Tel. 0176 / 46663894, breiter@neulandplus.de). (dra)