25. Januar 2019, 11:52

„Gesundheitsvorsorge für Senioren im Landkreis Donau-Ries“

Symbolbild Bild: pixabay
Die Gesundheitsregion plus Donauries hat ein Projekt im Bereich Seniorengesundheit gestartet. In einer seniorengerechten Datenbank sollen alle im Landkreis angebotenen Präventionsprogramme für Senioren, der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht werden. Außerdem werden auch Anregungen und Wünsche der Bevölkerung in einem Fragebogen erfasst und in die Auswertung miteinbezogen.

Unsere Gesellschaft ist eine „Gesellschaft des langen Lebens“. Die Lebenserwartung in Bayern liegt der Sterbetafel 2013/2015 zufolge bei Männern bei 78,9 Jahren, bei Frauen bei 83,5 Jahre. Mit zunehmendem Alter verändern sich unsere Bedürfnisse und Wünsche. Die eigene Gesundheit und damit auch größtmögliche Selbstbestimmtheit zu erhalten, ist eines der Hauptziele. Auch im Landkreis gibt es viele Angebote für Senioren, die dazu beitragen die Gesundheit zu fördern. Die Gesundheitsregion plus DONAURIES hat nun ein Projekt gestartet, um eine seniorengerechte Informationsdatenbank aufzubauen. In dieser Datenbank sollen alle im Landkreis vorhandenen Präventionsangebote für Senioren gesammelt und frei zugänglich gemacht werden. Federführend für das Projekt ist Dr. Herbert Schmidt, der Leiter der Gesundheitsregion plus DONAURIES. Unterstützt wird er dabei von der Masterstudentin Julia Lux, die im Rahmen ihres Masterstudiums an der Hochschule Fulda ein freiwilliges Praktikum bei der Gesundheitsregion plus DONAURIES absolviert.   

In einem ersten Schritt verschafften sich Dr. Herbert Schmidt und Julia Lux im Rahmen von Expertengesprächen zunächst einen Überblick über den Ist-Zustand der Gesundheitlichen Präventionsmaßnahmen. Außerdem wurden die Defizite ermittelt, die es derzeit im bestehenden Angebot gibt. Ein zweiter Schritt soll nun noch im Januar folgen: Mittels drei Fragebögen, welche bereits erstellt wurden, sollen drei verschiedene Gruppen befragt werden: Erstens Seniorinnen und Senioren des Landkreises Donau-Ries, zweitens die Städte und Gemeinden sowie drittens die verschiedenen Akteure im Handlungsfeld Gesundheitsförderung und Prävention. 2.500 zufällig ausgewählte Seniorinnen und Senioren (65+) erhalten einen Fragebogen, welchen sie in einem beiliegenden Freikuvert an die Gesundheitsregion plus DONAURIES zurückschicken sollen. Die Städte und Gemeinden sowie Akteure im Bereich Präventionsangebote werden online befragt. Im Anschluss an die Befragungen werden die Daten ausgewertet und in einer Datenbank erfasst. Diese Datenbank wird anschließend der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Die Datenbank soll künftig als Informationsplattform und zum Austausch der Senioren untereinander dienen. Kommunale Angebote werden somit durch private nicht kommerzielle Angebote ergänzt und ermöglichen die Zusammenführung von interessierten Senioren mit ähnlichen Interessenslagen. Julia Lux übernimmt im Rahmen ihrer Masterarbeit sowohl die Befragung als auch die Auswertung. Mit ersten Ergebnissen wird im Sommer 2019 zu rechnen sein. (pm)