17. November 2020, 17:33

Patienten aus Augsburg müssen im Kreis behandelt werden

Symbolbild: Corona-Virus Bild: Pixabay
Weil Krankenhäuser Intensivbetten freihalten müssen, werden einige Patienten aus Augsburg nun in Krankenhäusern im Landkreis behandelt. Im Donau-Ries gelten momentan 475 Personen als infiziert.

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 17.11.2020, 13.30 Uhr, bei insgesamt 1.514. Hiervon gelten 1.004 Personen bereits wieder als genesen.

Nach eingehenden Ermittlungen seitens des Gesundheitsamtes und der KVB konnte nun bestätigt werden, dass entgegen der im Gesundheitsamt eingegangenen Meldung eines positiven SARS-COV-2-Abstrichs bei einem mittlerweile verstorbenen Patienten in Rain keine Testung durchgeführt wurde. Wie es zu der fehlerhaften Meldung von Seiten der KVB kommen konnte, teilte diese bislang auch auf Nachfrage leider nicht mit.
Die Anzahl der in Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen sinkt damit auf 35 Fälle.

In der Folge gelten momentan 475 Personen als aktuell Infizierte, sogenannte „Indexfälle“.
Alle tagesaktuellen Zahlen und weitere Informationen finden Sie immer unter
www.donau-ries.de/corona.

Übernahme von Patienten aus Augsburg in die regionalen Krankenhäuser

Zuletzt wurden fünf positiv auf COVID-19 getestete Patientinnen und Patienten aus Augsburg zur Behandlung in den lokalen Krankenhäusern übernommen.
Bereits am 3. November wurde Dr. Axel Heller, tätig am Universitätsklinikum Augsburg, zum „Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung“ im Bereich des Rettungszweckverbandes ernannt. Er agiert als Bindeglied zwischen den Krankenhäusern im Bereich des Rettungszweckverbandes, dieser umfasst die Stadt Augsburg sowie die Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg, Dillingen und Donau-Ries, um die Patientenströme zu koordinieren. Bei aktuellen Engpässen kann der Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung erforderliche Maßnahmen anordnen, um Patienten bei Bedarf zwischen den Kliniken umzuverteilen. (pm)