12. Mai 2020, 13:39

Radiologicum Donauwörth schafft modernsten Computertomographen an

Bild: Radiologicum
Die radiologische Praxis „Radiologicum“ in Donauwörth hat medizinisch aufgerüstet. Sie hat in einen neuen Computertomographen (CT) vom Typ Philips Incisive 64-Zeiler investiert, der eine noch bessere Bildgebung ermöglicht und seit Anfang März in Betrieb ist.

Mit dem Austausch des vorherigen CTs ermöglicht das Radiologicum den Patienten Zugang zu modernster computertomographischer Diagnostik aller Körperregionen. Dazu gehören Untersuchungen des Gehirns, der zugehörigen Schlagadern und Venen, der Lunge, des Bauchraums, der Blutgefäße am Körperstamm und der Extremitäten, der Wirbelsäule und der Gelenke.

Die Computertomographie ist in der Radiologie ein bildgebendes Verfahren unter Anwendung von Röntgenstrahlung. Im Gegensatz zum klassischen Röntgen wird hier ein Computer benutzt, um aus den Absorptionswerten von durch den Körper tretenden Röntgenstrahung errechnete Schnittbilder erzeugen zu können. Durch Auswertung einer Vielzahl von CT-Aufnahmen werden dabei digital Schnittbilder rekonstruiert. Die größten Vorteile der CT-Untersuchung sind die Genauigkeit und die Schnelligkeit, was besonders in Notfallsituationen von Bedeutung ist. Durch die schon langjährige gute Kooperation mit dem gKU, profitieren auch alle Krankenhauspatienten von der modernen Technologie.

„Das neue CT zeichnet sich,“ so Herr Adolph, Gesellschafter des Radiologicums „durch eine äußerst hohe Bildqualität der CT-Bilder und hohe Schnelligkeit aus. Das erleichtert die Diagnostik, hilft den weiter behandelnden niedergelassenen Ärzten, den Patienten und den Krankenhausärzten. Durch die schon langjährige gute Kooperation mit dem gKU, profitieren auch alle Krankenhauspatienten von der modernen Technologie“ Ein weiterer großer Vorteil ist die im Vergleich zu älteren Geräten deutlich geringere Strahlenbelastung. Wie bei jeder anderen Röntgenuntersuchung sollte die Strahlenbelastung für die Patienten so gering wie möglich gehalten werden.
„Die Anschaffung des neuen Computertomographen ist eine zwar teure, aber sehr sinnvolle Investition“, so Frau Dr. Dikopoulos und Herr Dr. Müller, Gesellschafter des Radiologicums „Wir möchten unseren Patientinnen und Patienten eine Medizin auf hohem Niveau anbieten, wofür eine moderne Medizintechnik eine wichtige Voraussetzung ist.“ Von hohem Nutzen war und ist dies auch während der Corona-Krise, so dass insbesondere alle Covid-19- Fälle des Krankenhauses hervorragend versorgt werden konnten.

Neben dieser Investition, die sowohl den ambulanten wie auch den Krankenhauspatienten im Donau-Ries zugute kommt, hatte das Radiologicum bereits 2019 in einen neuen Praxisstandort in Nördlingen investiert. Dort wird seit Anfang 2020 ein neues MRT (Magnetresonanztomographen) mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla betrieben. Bei einem MRT werden im Gegensatz zu einem CT Bilder mit Hilfe von Magnetfeldern erstellt. Der Schwerpunkt eines MRT liegt in der Bildgebung des Bewegungsapparates und des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Durch seine höhere Magnetfeldstärke ermöglicht das Gerät die Erstellung hochauflösender Bilder zur optimalen Darstellung auch kleinerer Veränderungen.

An den beiden Standorten Donauwörth und Nördlingen verfügt das Radiologicum mit den Gesellschaftern Dres. Gunselmann, Müller, Adolph, Dikopoulos und Pachmayr, aktuell über drei MRTs sowie ein CT.(pm)