Wildunfall

Rehkadaver auf Fahrbahn zurückgelassen: Mehrere Wildunfälle binnen Minuten

Die Zahl der Wildunfälle hat im Landkreis Donau-Ries besorgniserregende Ausmaße angenommen. Bild: pixabay
Vergangenen Sonntag ereignete sich in Wemding ein Wildunfall. Das getötete Tier wurde daraufhin nicht sachgerecht beseitigt und gefährdete somit weitere Verkehrsteilnehmer erheblich.

Am 03.05.2026, um 21.19 Uhr, kollidierte eine 71-jährige Autofahrerin auf der Staatsstraße 2213 zwischen Fessenheim und Wemding frontal mit einem Reh. 

Das tote Tier blieb anschließend auf der Fahrbahn liegen. Die Frau setzte ihre Fahrt jedoch fort, ohne sich um die Beseitigung des Tieres oder eine Absicherung der Gefahrenstelle zu kümmern. 

In der Folge fuhren innerhalb von wenigen Minuten vier weitere Verkehrsteilnehmer über den auf der Fahrbahn liegenden Kadaver, was teilweise erhebliche Sachschäden durch die Karambolagen nach sich zog. Ein 21-jähriger Autofahrer räumte nach einer neuerlichen Kollision das Reh schließlich von der Fahrbahn. 

Gegen die Frau wird nun wegen Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Eine entsprechende Strafanzeige wurde aufgenommen. Die Beamten informierten den zuständigen Jagdpächter. Verletzt wurde niemand. (dra)