Eine Mitte-40-jährige Frau aus einer Juragemeinde wurde über einen Zeitraum von fast zwei Jahren Opfer einer perfiden Betrugsmasche im Internet. Ein bislang unbekannter Täter kontaktierte die Geschädigte über die Videoplattform TikTok. Im weiteren Verlauf verlagerte sich die Kommunikation auf WhatsApp, wobei es auch zu vermeintlichen Videotelefonaten kam. Unter verschiedenen Vorwänden forderte der Unbekannte wiederholt kleinere Geldbeträge.
Die Frau kam den Aufforderungen nach und überwies im Zeitraum von Juli 2024 bis Mai 2026 insgesamt circa 975 Euro via PayPal. Zudem gelangte der Täter an eine Kopie des Personalausweises der Geschädigten und eröffnete damit unberechtigt ein Bankkonto auf deren Namen. Nach einer Anzeigenerstattung am 28.05.2026 leiteten Beamte der PI Donauwörth strafrechtliche Ermittlungen gegen unbekannt ein, unter anderem wegen Computerbetruges. (dra)