Am 06.06.2026 um 11:15 Uhr erhielt ein 87-jähriger Rentner aus einem Harburger Ortsteil einen Anruf eines Unbekannten. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und teilte ihm mit, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden war. Es wäre bei den Einbrechern ein Zettel aufgefunden worden, auf welchem auch die Adresse des 87-Jährigen vermerkt gewesen sei.
Der 87-Jährige durchschaute den Betrugsversuch jedoch und beendete das Telefongespräch umgehend, weshalb kein Vermögensschaden entstanden ist.
Durch die Beamten der PI Donauwörth wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen eines versuchten Betruges eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass gesundes Misstrauen keine Unhöflichkeit ist. "Geben Sie am Telefon niemals sensible Daten wie Kontodaten heraus. Lassen Sie Sich von vermeintlichen Amtsträgern nicht unter Druck setzen. Echte Polizeibeamte werden Sie am Telefon niemals nach Wertgegenständen fragen. Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch", so die Polizei. (dra)