Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich Austausch, Gemeinschaft oder einfach eine kleine Auszeit in angenehmer Atmosphäre wünschen. Willkommen sind Trauernde, Hinterbliebene, Friedhofsbesucherinnen und -besucher sowie alle, die gerne mit anderen Menschen ins Gespräch kommen möchten.
Das Friedhofscafé ist das Ergebnis eines über mehrere Jahre gewachsenen Gedanken, der von verschiedenen engagierten Menschen und Institutionen in Donauwörth getragen wurde. Neue Impulse erhielt das Vorhaben im Februar dieses Jahres dann durch die Donauwörther Trauerrednerin Sonja Hofmann, die sich aufgrund ihrer täglichen Arbeit mit trauernden Menschen intensiv für einen solchen Begegnungsort eingesetzt hat. Gemeinsam mit der Stadt Donauwörth, den Friedhofsbetreibern, dem Bestattungsdienst Julia Ordemann, den Kirchengemeinden, Ehrenamtlichen und der Initiative „Gemeinsam statt einsam“ entstand daraus das heutige Friedhofscafé.
Ort, an dem Menschen ins Gespräch kommen sollen
„Trauer endet nicht mit der Beerdigung. Viele Menschen fühlen sich gerade in den Wochen und Monaten danach allein mit ihren Gedanken und Erinnerungen. In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, wie gut Gespräche, Begegnungen und das Gefühl von Gemeinschaft tun können. Deshalb freut es mich sehr, dass mit dem Friedhofscafé ein offener Ort für genau diese Begegnungen entsteht“, so Sonja Hofmann.
„Viele Menschen wünschen sich Begegnung, das haben wir bereits letztes Jahr bei unserem Heilig Abend Angebot festgestellt. Mit dem Friedhofscafé möchten wir einen weiteren Ort schaffen, an dem Menschen ins Gespräch kommen“, ergänzt Katrin Gleißner von der Initiative „Gemeinsam statt einsam“, die das Projekt unter dem Dach von Transition Town Donauwörth e. V. organisiert.
Das Friedhofscafé findet unter dem großen Baum vor der Aussegnungshalle des städtischen Friedhofs statt. Bei schlechter Witterung wird das Angebot unter das Vordach der Aussegnungshalle verlegt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen unter transition-town-donauwoerth.de/die-projektgruppen/gemeinsam-statt-einsam