Schwerer Betrugsfall

100.000 Euro nach Cyberbetrug weg

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Einen besonders schweren Fall von Cyberbetrug brachte ein Mann aus dem Donau-Ries zur Anzeige. Insgesamt beläuft sich der Schaden auf knapp 100.000 Euro. Die Polizei rät zur Vorsicht bei Online-Geschäften.

Ein Mann Mitte 60 aus einer Landkreisgemeinde im Zuständigkeitsbereich der PI Donauwörth erstattete am 16.06.2026 Strafanzeige wegen Anlagebetruges bei der örtlichen Inspektion. Der Mann suchte zuvor online nach einer Festgeldanlage und stieß dabei auf eine Website, auf der sich der spätere Täter als Finanzberater ausgab.

Nach mehreren Telefonaten füllte das Opfer einen zugesandten Eröffnungsantrag für ein Konto aus und überwies in mehreren Tranchen insgesamt knapp 100.000 Euro auf ein ausländisches Konto. Nachdem der Kontakt ab der Zahlung komplett abbrach, schöpfte der Geschädigte Verdacht. Das genutzte Täterkonto wurde inzwischen über das Bundeskriminalamt gesperrt.

Die Donauwörther Beamten raten allgemein:

  • Misstrauen Sie hohen Gewinnversprechen mit geringem Risiko.
  • Überprüfen Sie die Seriosität der angeblichen Finanzplattform, bevor Sie investieren anhand einer Internetrecherche, Warnlisten oder Angaben von Verbraucherzentralen.
  • Kontaktieren Sie im Zweifel bereits VOR (!) einer Überweisung die örtliche Polizei.

(dra)