Internet-Betrug

Warenbetrug mit Freundeoption

Symbolbild. Bild: pixabay
Schon vor einigen Tagen kam es zu einem Betrugsfall über ein Kleinanzeigenportal. Das Opfer schickte das Geld, bekam jedoch keine Ware. Die Polizei mahnt zur Vorsicht bei Geschäften im Internet.

Bereits Ende Juli ersteigerte ein Auhausener über ein Kleinanzeigenportal eine Zapfanlage für 300 Euro. Nach einem Schriftverkehr einigten sich die angebliche Verkäuferin und der Auhausener darauf, dass der Betrag mittels eines Transferdienstes mit Freundeoption überwiesen werden sollte. So hatte der Käufer jedoch keine Garantie mehr, dass die Ware auch tatsächlich verschickt wird.

Um dennoch Seriosität vorzugaukeln, übersandte die angebliche Verkäuferin ein Foto ihres Personalausweises. Daraufhin überwies der Käufer den geforderten Betrag, erhielt aber keine Ware. Auch die angebliche Verkäuferin war nicht mehr zu erreichen.

Die Polizei rät bei Einkäufen im Internet grundsätzlich sichere Zahlungsmethoden wie der Kauf auf Lastschrift oder Rechnung oder Bezahlmethoden mit wirksamem Käuferschutz (Transferdienstleister) zu wählen. Sollten Verkäufer auf eine Sofortüberweisung oder sog. Freunde – und Familienoptionen drängen, so deutet dies oftmals auf einen Betrugsversuch hin. (dra)

Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug im Internet unter www.polizei-beratung.de