Um 22.45 Uhr erfasste ein Autofahrer auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Hagau und Wolferstadt einen Hasen. Das Tier überlebte den Zusammenstoß nicht.
Um 01.15 Uhr sprang einer Autofahrerin auf der Staatsstraße 2215 (Donautalstraße) zwischen Donauwörth und Marxheim ein Reh ins Fahrzeug, welches ebenfalls an der Unfallstelle verendete
Um 04.15 Uhr sprang auf der Kreisstraße DON 21 bei Rögling ein Reh in einen vorbeifahrenden Pkw und lief anschließend verletzt weiter. Nur kurze Zeit später, um 04.40 Uhr erfasste ein Mopedfahrer auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Flotzheim und Monheim, auf Höhe des Sportheims, ein Reh, welches nach der Kollision verletzt in ein Feld absprang. Der Zweiradfahrer konnte seine Maschine abfangen und kam nicht zu Sturz. Die aufnehmenden Beamten informierten die zuständigen Jagdpächter zu einer Nachsuche der verletzten Tiere. Alle beteiligten Fahrer blieben bis auf einen Schreck unverletzt.
Damit sind im Landkreis Donau-Ries für das aktuelle Kalenderjahr bereits 850 Wildunfälle polizeilich aktenkundig. Davon verliefen fünf mit Personenschäden, zwei Fahrzeugführer wurden schwer verletzt. Dazu kommen 41 weitere Zusammenstöße mit Haus- und Hoftieren. Aufgrund der anhaltend hohen Wildunfallzahlen im Kreis rät die Polizeiinspektion Donauwörth dringend zu angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit, besonders in Wald- und Feldnähe sowie während der Dämmerung und Nachtzeit. Fahrzeugführer sollten bei einem erkannten Wildwechsel sofort abblenden, hupen und kontrolliert bremsen und keine unkontrollierten Ausweichmanöver durchführen. (dra)