Am 16.08.2026 wandte sich ein Mann Anfang 60 aus einer südlichen Landkreisgemeinde an die PI Donauwörth, nachdem eine Online-Banküberweisung für einen nicht unerheblichen Vermögensschaden sorgte. Der Mann wollte zuvor per Echtzeitüberweisung einen Betrag von ca. 1.500 Euro von seinem Konto auf ein weiteres eigenes Bankkonto transferieren. Hierbei wählte er versehentlich eine falsche IBAN und bestätigte den Vorgang trotz Hinweisen der Secure-App sowie der Zwei-Faktor-Authentifizierung der Banking-App. Das Geld landete im Anschluss in Sekundenschnelle augenscheinlich auf einem fremden Konto. Nach ersten Ermittlungen durch die Beamten konnte ein Straftatbestand ausgeschlossen werden.
Die Donauwörther Beamten raten allgemein, eine IBAN-Prüfung in jedem Fall sorgfältig durchzuführen und nach einer Fehlüberweisung unverzüglich die Notfall-Hotline der eigenen Bank zu kontaktieren, um eine mögliche Rückforderung zu prüfen. Insbesondere bei Echtzeitüberweisungen wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Bei jeglichen Verdachtsmomenten auf Betrug sollte zeitnah die Polizei informiert werden. (dra)