Katholische Pfarreiengemeinschaft Nördlingen

Marienkapelle in St. Josef feierlich eröffnet und geweiht

Die neugestaltete Kapelle erstrahlt in hellem Glanz und lädt die Gläubigen zum Gebet. Bild: Natascha Burger
Die neugestaltete Kapelle erstrahlt in hellem Glanz und lädt die Gläubigen zum Gebet.

Am Sonntag, 9. August, wurde die Marienkapelle in der Pfarrei St. Josef der Pfarreiengemeinschaft Nördlingen von Stadtpfarrer Benjamin Beck feierlich eröffnet und geweiht. Ermöglicht wurde die Sanierung durch die sehr großzügige Spende eines anonym bleiben wollenden Gläubigen. Dafür gilt ein besonderer Dank. Die Kapelle ist nun wieder ein Ort des Gebets und der Begegnung mit Gott. Künftig findet dort auch wieder die Ewige Anbetung statt.

Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht der von Künstler Heinrich Wolf aus Bad Wörishofen gestaltete Altarraum. Irene Kirschner berichtete über die von ihr im Auftrag der Kirchenverwaltung koordinierten Arbeiten, darunter Malerarbeiten, die Aufarbeitung der Kirchenbänke und die Erneuerung der Elektroinstallation.

Stadtpfarrer Benjamin Beck erläuterte den Weg der Gestaltungsfindung. In Anlehnung an die Josefs-Litanei im Eingangsbereich der Kirche wurde für die Marienkapelle die Anrufung aus der Marienlitanei „Du Bundeslade Gottes – bitte für uns“ ausgewählt. Sie bildet die Grundlage für die Gestaltung des Tabernakels als Bundeslade. „Ein bewusstes Zeichen: Die Bundeslade des Alten Bundes war das Zeichen: Gott ist mitten unter seinem Volk“, erklärte Stadtpfarrer Beck.

Auf dieser theologischen Grundlage entwickelte Heinrich Wolf die künstlerische Gestaltung des Altarraums, die er im Anschluss an die Worte des Stadtpfarrers erläuterte. Die strahlend goldene Bundeslade mit dem Tabernakel steht auf einem mit Schriftbändern gestalteten Sockel, die das Sanctus wiedergeben. Daneben steht die Statue der heiligen Maria auf einem ebenfalls mit Auszügen aus der Marienlitanei gestalteten Sockel. Das Ewige Licht auf der rechten Seite des Tabernakels verweist sichtbar auf die Gegenwart Jesu Christi in der geweihten Hostie.

Zum Abschluss der Renovierung fehlen noch Sitz- und Kniepolster. Diese können umgesetzt werden, sobald weitere Spenden zur Verfügung stehen. (dra)