Ermittlungen

Nach Wildunfall: Autofahrerin half schwer Verletztem nicht

Symbolbild Bild: pixabay
Nach einem schweren Wildunfall im Juli bei Fünfstetten hat die Polizei eine 31-jährige Tatverdächtige ermittelt. Sie soll am Unfallort vorbeigefahren sein, ohne dem schwer verletzten Motorradfahrer zu helfen.

Im Rahmen von Zeugenermittlungen nach einem schweren Wildunfall am 08.07.2026 konnten Beamte der PI Donauwörth nun eine Tatverdächtige ermitteln. Bei dem Unfall stürzte ein 61-jähriger Motorradfahrer auf der Staatsstraße 2214 zwischen Wemding und Monheim nach der Kollision mit einem Reh schwer und erlitt unter anderem mehrere Rippenbrüche sowie Lungenverletzungen. 

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, fuhr eine 31-jährige Autofahrerin um 02.55 Uhr an der Unfallstelle vorbei, ohne dem gestürzten und hilflosen Mann Beistand zu leisten. Gegen die 31-Jährige wurde am 26.08.2026 ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf unterlassene Hilfeleistung eingeleitet. (dra)