Bei landwirtschaftlichen Arbeiten im Bereich der Rudegerstraße ist es am 04.09.2026 gegen 13:00 Uhr zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Ein 33-jähriger Landwirt touchierte mit seinem Gespann einen Strommast, was einen stundenlangen Stromausfall für mehrere Haushalte nach sich zog. Der 33-Jährige war mit seinem Traktor und einem am Heck angebrachten Bodenbearbeitungsgerät auf einem Acker an der Rudegerstraße beschäftigt. Aus Unachtsamkeit stieß er bei den Feldarbeiten mit dem Arbeitsgerät gegen einen Holz-Strommast, der sich auf der Anbaufläche befand. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Holzmast in eine gefährliche Schräglage. Ein komplettes Umstürzen wurde lediglich durch die noch intakten, daran befestigten Stromleitungen verhindert. Da die Leitungen jedoch unter voller Spannung standen, kam es unmittelbar zu einer gefährlichen Funkenbildung. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Wörnitzstein, Donauwörth und Riedlingen rückten umgehend aus.
Mit rund 20 Einsatzkräften sicherten die Wehren den betroffenen Bereich auf dem Acker weiträumig ab, um eine Gefährdung durch den unter Spannung stehenden Mast und den Funkenflug auszuschließen. Der zuständige Netzbetreiber wurde zur Unfallstelle gerufen, schaltete den betroffenen Stromkreis ab und leitete sofort die Reparaturmaßnahmen des beschädigten Mastes ein. Für die Dauer der Arbeiten mussten rund zehn Haushalte in Wörnitzstein für knapp sechs Stunden ohne Stromversorgung auskommen. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt und wird aktuell abgeklärt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. (dra)