Betrugsfälle

Mehrere Anzeigen wegen Online-Betrugs erstattet

Symbolbild Bild: pixabay
Bei der Polizei Donauwörth gingen erneut mehrere Anzeigen wegen Betrugs im Internet ein. Die Betroffenen bezahlten ihre Waren im Voraus - geliefert wurde nichts.

Bei der Polizei Donauwörth wurden am 07.09.2026 mehrere Online-Anzeigen wegen verschiedener Betrugsdelikte erstattet. Exemplarisch werden folgende genannt:

  • Eine Frau aus Riedlingen kaufte auf einer deutschlandweit führenden Kleinanzeigenplattform im Internet Spielwaren im Wert von ca. 135 Euro und überwies den Betrag per Echtzeitüberweisung als Vorkasse. Nach der Zahlung wurden sämtliche Inserate des Verkäufers gelöscht und eine Betrugswarnung erschien. Eine Lieferung erfolgte nicht.
  • Ein Mann aus Schäfstall zeigte an, dass über sein Benutzerkonto bei einem Videostreaming-Dienst unberechtigte Videobestellungen getätigt wurden. Zudem erhielt er eine Zahlungsaufforderung eines Inkassounternehmens über knapp 40 Euro für nicht von ihm getätigte Käufe.
  • Eine Donauwörtherin erwarb auf einer Internetplattform von einer Privatperson ein Nintendo-Konsolenspiel für ca. 20 Euro und bezahlte den Betrag per PayPal-Freundezahlung. Die Ware erhielt sie nicht, der Verkäufer reagierte nicht auf Nachrichten.
  • Ein Mann aus Tapfheim bestellte auf einer Internetseite eine Matratze für ca. 85 Euro und überwies das Geld ebenfalls per Vorkasse. Eine Bestellbestätigung sowie die Lieferung blieben aus. Zu dieser Website liegen deutliche Anzeichen für einen Fakeshop vor. 

In allen Fällen leiteten die Donauwörther Beamten strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Warenbetrug bzw. Fälschung beweiserheblicher Daten gegen unbekannt ein. (dra)