Am 08.09.2026, um 14:13 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Lkw-Fahrer mit einem 40-Tonnen-Gespann die Südspange der Bundesstraße 16 von Donauwörth in
Richtung B 2. Auf Höhe der Einmündung zur Industriestraße hatten sich an der dortigen Baustellenampelanlage aus bislang ungeklärter Ursache mehrere Verkabelungen gelöst, welche nun über der Fahrbahn hingen. Das Lkw-Gespann verfing sich zwischen Zugmaschine und Anhänger in den herabhängenden Kabeln und riss in der Folge die komplette Ampelanlage um. Diese bestand aus zwei mit Betongewichten verankerten Masten samt Brückenkonstruktion, die in der Folge auf die Fahrbahn stürzten.
Verletzt wurde niemand. Am Lkw-Gespann entstand augenscheinlich kein Schaden, der Gesamtsachschaden an der Ampelanlage beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Donauwörth und Riedlingen eilten zur Absicherung an die Einsatzstelle und trennten die Anlage vom Stromnetz. Die Straßenmeisterei Donauwörth entfernte den Ampelmast mittels eines Kranwagens von der Fahrbahn. Die B 16 musste für rund 1,5 Stunden komplett in beide Richtungen gesperrt werden. Trotz Ableitungen durch die Feuerwehr zog sich der folgende Rückstau auf der B 16 bis Höhe Hamlar und im gesamten Kernstadtgebiet
von Donauwörth kam der Verkehr auf den Hauptachsen größtenteils zum Erliegen. (dra)