Bereits Ende Juli 2026 wurde ein Mann Ende 60 aus einer Landkreisgemeinde im Zuständigkeitsbereich der PI Donauwörth im Internet auf ein Werbevideo über angeblich hochrentable Geldanlagen aufmerksam. Über einen hinterlegten WhatsApp-Kontakt richtete ein unbekannter Vermittler ein Benutzerkonto auf einer Online-Handelsplattform ein.
Der Mann überwies daraufhin einen nicht unerheblichen Geldbetrag auf ein ausländisches Bankkonto und übermittelte Kopien seines Personalausweises. Mitte September 2026 erhielt der Geschädigte von einem italienischen Konto eine Rücküberweisung in Höhe von 150 Euro als angebliche Gewinnauszahlung. Auf den Rest der angelegten Summe konnte nicht mehr zugegriffen werden. Beamte der PI Donauwörth leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Anlagebetrug ein. (dra)