Der TSV Monheim überzeugt im Derby gegen den KTV Ries und fährt einen klaren Sieg ein. Am Boden gelang den Monheimern ein guter Auftakt. Mit Sascha Wilhelm, Julius Mayser und Volodymyr Yeromichev überzeugten vor allem die nationalen Turner an diesem Gerät. Lediglich die italienische Verstärkung Andrea Passini musste einen Sturz verkraften. Da die TSVˋler die Fehler der Rieser konsequent ausnutzen, konnten sie sich eine 8:2 Führung erarbeiten.
Am Pauschenpferd verpassten es die Jurastädter, ihren Vorsprung aufgrund zweier verpatzter Übungen weiter auszubauen. Allerdings schafften es die Nördlinger nicht, alle Fehler zu bestrafen, sodass der TSV auch dieses Gerät mit 9:7 für sich entscheiden konnte. An den Ringen überzeugten auf Monheimer Seite alle vier Starter. Mit starken Vorstellungen sowie beeindruckenden Kreuzhängen und einer Schwalbe begeisterten sie das Publikum in der Stadthalle. Nur der japanische Gastturner der Rieser konnte dagegenhalten. So ging es schon mit einer deutlichen Führung von 27 zu 12 Scorepunkten in die Pause.
Im zweiten Durchgang macht Monheim den Sieg endgültig klar
Nach dem zweiten Einturnen stellte der TSV Monheim die Weichen endgültig auf Sieg. Durch vier gute Sprünge konnte die Mannschaft aus der Jurastadt dieses Gerät deutlich mit 16:4 Punkten gewinnen. Am Barren präsentierten die Monheimer Turner weitere saubere Übungen, denen die KTV´ler nichts entgegenzusetzen hatten. Am Königsgerät, dem Reck, war der Wettkampf bereits entschieden. Da die Jurastädter allerdings auf jeden Gerätepunkt angewiesen sind, wollten sie am letzten Gerät noch einmal ihr Können zeigen und auch das ein oder andere Element ausprobieren. So zeigte Arne Heinz den spektakulären Kovacs, einen Doppelsalto über die Stange, konnte diesen jedoch leider nicht fangen. So entschied der TSV Monheim das Traditionsduell gegen den KTV Ries mit 69:19 Scorepunkten und 12:0 Gerätepunkten für sich.
Wir bedanken uns beim Gegner für den fairen Wettkampf und wünschen ihnen viel Erfolg für den Rest der Saison. Nun gilt es den Schwung aus diesem Wettkampf mitzunehmen, um in der kommenden Woche gegen die TG Hanauerland den nächsten Sieg anzupeilen. Hierfür steht für die Jurastädter eine knapp vierstündige Anreise nach Rheinbischofsheim nahe der französischen Grenze auf dem Programm. (dra)