Cyberbetrug

Rechnungsbetrug: 30.000 Euro an spanische Bankverbindung überwiesen

Symbolbild Bild: pexels
Die Angestellte eines Unternehmens aus dem Landkreis Donau-Ries überwies per Banküberweisung 30.000 Euro an einen vermeintlichen Geschäftspartner. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei allerdings um Betrüger.

Am 27.10.2026 erstattete ein Mann aus einer Landkreisgemeinde Strafanzeige bei der Polizeiinspektion Donauwörth. Eine Angestellte erhielt per E-Mail vermeintliche Rechnungsdaten von Geschäftspartnern, bei denen die Kontodaten abgeändert worden waren. In der Annahme, es handle sich um eine reguläre Forderung, wurde ein Betrag in Höhe von mehr als 30.000 Euro auf eine spanische Bankverbindung überwiesen.

Nachdem eine erneute Zahlungsaufforderung mit gefälschten Empfängerdaten einging, wurde der Betrug erkannt, Es wird polizeilicherseits aktuell davon ausgegangen, dass das E-Mail-Postfach der Partnerfirma gehackt wurde. Die Donauwörther Beamten ermitteln wegen Verdachts auf Fälschung beweiserheblicher Daten, Ausspähen von Daten sowie Betruges. (dra)