Nach den Feiertagen: Wenn die Nerven von Eltern blank liegen

Stephanie Gerstner, Achtsamkeitstrainerin und Mama. Bild: Franziska Pahle
Beginn:
Mi., 14.01.2026 - 20:30
Ort:
Online

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei – und mit ihnen für viele Eltern jede Hoffnung auf Erholung. Der ganz normale Alltagswahnsinn geht weiter: enge Zeitpläne, viel Organisation, wenig Ruhe. Viele Mütter und Väter starten müde und ausgelaugt ins neue Jahr. Der Geduldsfaden ist kurz, das Konfliktpotenzial hoch, die Nerven liegen blank. Dabei wünschen sich Eltern doch vor allem eines: Harmonie. 

„Wenn unser Gehirn im Stressmodus ist, gelingt uns das aber kaum“, sagt Stephanie Gerstner. Sie ist Achtsamkeitstrainerin aus Asbach-Bäumenheim und selbst Mama (Instagram: @achtsam_mit_kids). Will sich ein Kind trotz Zeitdruck nicht die Schuhe anziehen oder verweigert es die Hausaufgaben, fühlt sich das gestresste Elterngehirn schnell bedroht – und reagiert impulsiv, meist mit Kampf. „Das ist eine ganz natürliche Reaktion, die alle Eltern kennen“, erklärt Gerstner. „Allerdings wird die Situation dadurch häufig nur verschärft.“ Wenn es immer wieder zu verschärften Konflikten kommt, könne das ein Warnsignal für anhaltenden Stress sein. 

Dann sei es wichtig, als Erwachsener bewusst aus dem Stressmodus auszusteigen, um wieder klar denken und angemessen reagieren zu können. Doch wie gelingt das im turbulenten Familienalltag? Unter anderem mit Übungen aus der Achtsamkeitspraxis. Speziell für Eltern startet Stephanie Gerstner Ende Januar einen Onlinekurs. Ziel ist es, Müttern und Vätern Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihr eigenes Nervensystem beruhigen und in stressigen Situationen klarer reagieren können. 

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann an einem kostenlosen Online-Vortrag teilnehmen. Informationen und Anmeldung zum Gratis-Vortrag gibt es hier: www.gedankenschmiedin.de/vortrag (dra)