Wer schon immer eine Idee hatte, um das Leben in seinem Ort noch attraktiver zu gestalten, für den ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Südries-Kesseltal startet 2026 erstmals mit dem Regionalbudget. Für die sieben Mitgliedsgemeinden (Amerdingen, Bissingen, Ederheim, Forheim, Hohenaltheim, Mönchsdeggingen, Reimlingen) steht damit ein eigener Fördertopf bereit, um Kleinprojekte unbürokratisch und direkt vor Ort zu unterstützen. Die Bewerbungsphase läuft aktuell und endet am 31. Januar 2026.
Bis zu 10.000 Euro Zuschuss pro Projekt
Das Regionalbudget richtet sich an alle, die anpacken wollen: Vereine, Verbände, Kirchen, Kommunen, aber auch Privatpersonen oder Kleinstunternehmen der Grundversorgung. Gefördert werden Vorhaben mit Gesamtkosten von maximal 20.000 Euro. Der Anreiz ist groß: 80 Prozent der förderfähigen Kosten werden übernommen, maximal fließt ein Zuschuss von 10.000 Euro.
Was wird gefördert?
Da das Budget erstmals vergeben wird, weist die ILE-Umsetzungsbegleitung auf die wichtigen Rahmenbedingungen hin. Ziel ist es, Projekte zu fördern, die einen echten Mehrwert für die Allgemeinheit bieten und nachhaltig wirken. Um eine reibungslose Bewilligung zu ermöglichen, sollten Antragsteller die Vorgaben des GAK-Rahmenplans beachten. Nicht förderfähig sind beispielsweise:
• Bauvorhaben in Neubau- oder Gewerbegebieten sowie Ankauf von Land oder Tieren.
• Laufende Betriebskosten, Unterhaltungsmaßnahmen oder gesetzliche Pflichtaufgaben.
• Reine Wirtschaftsförderung (außerhalb der Grundversorgung).
Projekte, die beispielsweise das Ortsbild verschönern, das Dorfleben aktivieren oder die Infrastruktur für das Ehrenamt stärken, haben hingegen beste Chancen. Wichtig: Das Projekt darf noch nicht begonnen haben und muss bis zum 20. September 2026 abgeschlossen sein.
Jetzt Antrag einreichen
Die ILE Südries-Kesseltal lädt alle Engagierten ein, diese neue Fördermöglichkeit für das Jahr 2026 zu nutzen. Die Antragsunterlagen stehen auf den Webseiten der Mitgliedsgemeinden zum Download bereit.
Für Fragen zur Förderfähigkeit und Unterstützung bei der Antragstellung steht die Umsetzungsbegleitung (neuland+) gerne zur Verfügung.
Kontakt: Franziska Breiter (0176 46 66 38 94, breiter@neulandplus.de) Annika Hiller (0171 526 23 50, hiller@neulandplus.de) (dra)