Über 1,7 Millionen Menschen, davon 16.563 aus dem Landkreis Donau-Ries, hatten sich 2019 in nur 14 Tagen für mehr und besseren Artenschutz in Bayerns Rathäusern eingetragen. „Rettet die Bienen!“ wurde so zum erfolgreichsten Volksbegehren in der bayerischen Geschichte und zwang das Überlebensthema Artensterben auf die politische Agenda. Nach teils hitzigen Diskussionen stimmte der Landtag schließlich mit überwältigender Mehrheit zu und das bayerische Naturschutzgesetz wurde in entscheidenden Punkten deutlich verbessert. Viele Naturschutzaufgaben stehen seitdem im Hausaufgabenheft der Regierung. Doch wie klappt es mit der Umsetzung?
Der Trägerkreis des Volksbegehrens, bestehend aus ÖDP, LBV, Bündnis90/Die Grünen und Louisoder Umweltstiftung, betraut seit 2020 jährlich Prof. Roman Lenz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen mit einem wissenschaftlichen Monitoring. Ziel ist, den Umsetzungsstand unabhängig und wissenschaftlich auszuwerten und die Zielerreichung zu überprüfen. Darüber und wie es überhaupt zum Volksbegehren kam, berichten die bayerische ÖDP-Landesvorsitzende und Initiatorin des Volksbegehrens Agnes Becker und der Vorsitzende des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz in Bayern, Dr. Nobert Schäffer am 5. Februar 2026 in Donauwörth im Danubio. Schützenstr10. Beginn ist um 19:30 Uhr.
Zum Vortrag „Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ - 7 Jahre bayerisches Naturschutzgesetz“ sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. ÖDP-Kandidaten für den Kreistag und für den Donauwörther Stadtrat stehen für Fragen zur Verfügung. (dra)