Vhs-Vortrag: Schwertmission im Baltikum am 29. Januar

. Bild: VHS Donauwörth
Beginn:
Do., 29.01.2026 - 19:00
Ort:
VHS Donauwörth

Ihre Spuren sind heute noch in Nordschwaben sichtbar: die des Deutschen Ritterordens. Auch die Mönchskrieger wurden einst im Verlauf der Kreuzzüge geründet. Stark gefördert vom römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen entwickelten sich die Kämpfer mit dem schwarzen Kreuz auf Schild und Kleidung zum dritten der drei großen Ritterorden jener Zeit – neben den Templern und den Johannitern. Nach dem Verlust Palästinas und Syriens erklärten die Deutschherren die Schwertmission im Baltikum, die Bekehrung der noch heidnischen Völker, zu ihrem obersten Ziel. Die blutigen Eroberungen mündeten in die Gründung eines eigenen Staates, der bis ins 16. Jahrhundert existierte. Er bestand jedoch im Heiligen Römischen Reich mit erheblichem Grundbesitz, vor allem in Süddeutschland und Österreich, bis zur Säkularisation 1806 fort. 

Journalist Paul Soldner hält seinen Vortrag (Nr. 1212) am Donnerstagabend, 29. Januar, ab 19 Uhr.