Am Samstag, den 31.01.2026 gegen 12:50 Uhr befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Kleintransporter mit geschlossenem Aufbau die Hauptstraße in Bäumenheim. An der dortigen Bahnunterführung beträgt die maximale Durchfahrtshöhe weniger als 2,50 Meter. Der Kleintransporter wies allerdings eine tatsächliche Höhe von 3,20 Meter auf und beschädigte aus diesem Grund die vorgelagerte Höhenkontrolle und blieb in der Bahnunterführung stecken.
Das Fahrzeug musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Asbach-Bäumenheim, die mit circa 20 Kräften vor Ort waren, geborgen werden. Ein hinzugezogener Notfallmanager der Deutschen Bahn stellte keine statischen Beeinträchtigungen der Brücke fest und der Bahnverkehr, der zunächst an dieser Stelle gesperrt war, konnte nach circa einer Stunde wieder freigegeben werden. An der Höhenkontrolle entstand ein Sachschaden von circa 200 Euro - am Kleintransporter ein Sachschaden von circa 10.000 Euro.
Zweiter Transporter bleibt wenig später stecken
15 Minuten nachdem alle Kräfte den Einsatzort verließen, gegen 15:15 Uhr, befuhr ein 51-Jähriger mit seinem Kleintransporter die Hauptstraße und wollte ebenfalls die Bahnunterführung passieren. Dieser Transporter wies eine tatsächliche Höhe von 3,35 Meter auf. Auch der 51-jährige missachtete die maximale Durchfahrtshöhe und verkeilte sich in der Bahnunterführung. Die wiederum alarmierte Feuerwehr von Asbach-Bäumenheim konnte mit 30 Einsatzkräften den Kleintransporter befreien. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn stellte auch in diesem Fall keine statische Beeinträchtigung fest. Am Transporter entstand ein Sachschaden in Höhe von 8000 Euro.
In beiden Fällen waren die Kleintransporter nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (dra)