6. Februar 2020, 13:26

119 Millionen Euro für die Strom- und Erdgasnetze

Bild: N-Ergie/Annemarie Endner
Mit umfangreichen und beständigen Investitionen sorgt die N-ERGIE Aktiengesellschaft für ein hohes Maß an Versorgungsqualität in ihrem Netzgebiet. Allein 2019 investierte sie rund 119 Millionen Euro in den Unterhalt, Ersatz und Ausbau der Strom- und Erdgasnetze.

Über 1 Mio. Euro gab die N-ERGIE im Jahr 2019 für ihre Netze im Landkreis Donau-Ries aus. Der größte Anteil mit rund 700.000 Euro floss in die Neuinvestition und den Unterhalt des Strom- und Erdgasnetzes. Darunter fallen unter anderem eine neue Mittelspannungsanbindung in Wolferstadt inklusive einer neuen Netzstation sowie die neuen Gasleitungen in Oettingen (Lessingstraße) und in Fessenheim (Am Bichel).

Für die Erschließung von Neubau- und Gewerbegebieten investierte die N-ERGIE 2019 im Landkreis Donau-Ries rund 150.000 Euro, zum Beispiel für die Baulandfreimachung in Wolferstadt. Weitere rund 150.000 Euro flossen in die Sanierung von Mittelspannungsleitungen und in die Umstellung von Freileitungen auf Erdkabel, wie die Verkabelungsmaßnahmen in Oettingen (Ledergasse). Zudem investierte die N-ERGIE eine Viertel Million Euro für den Rück-bau von Niederspannungsfreileitungen beziehungsweise die Umstellung auf Kabel.

Investitionen stärken die Versorgung im Netzgebiet

Im gesamten Netzgebiet flossen 2019 fast 60 Millionen Euro in Neu- oder Ersatzbaumaßnahmen im Stromnetz. Dazu zählen unter anderem Nachrüstungen für mehr Vogelschutz, die Erdverkabelung von Freileitungen sowie die Integration der weiterhin wachsenden Anzahl von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie.

Weitere rund 40 Millionen Euro gingen in den technischen Unterhalt von Anlagen zur Stromversorgung, etwa in die Instandhaltung von Umspannwerken, Trafostationen sowie Verteilnetzen.

In ihre Erdgasnetze investierte die N-ERGIE 2019 über 15 Millionen Euro. Hierunter fällt neben der Instandhaltung von Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen zum Beispiel die Erschließung von Neubaugebieten.

Diese hohen Investitionen machen sich bezahlt: Die Versorgungsqualität im Netzgebiet der N-ERGIE liegt auf einem sehr hohen Niveau. Durchschnittlich nur knapp acht Minuten (7,9 Minuten) mussten die Menschen 2018 aufgrund ungeplanter Ereignisse, etwa infolge von Unwettern oder Leitungsschäden, ohne Strom auskommen. Diese Zahl liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt: Laut den Zahlen der Bundesnetzagentur lag 2018 die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Deutschland bei rund 14 Minuten (13,9 Minuten).

Über 30.000 Kilometer Strom- und Gasleitungen

Das Stromnetz der N-ERGIE umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist fast 28.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten. Das Gasnetz umfasst Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen und erstreckt sich über etwa 4.400 Kilometer. (pm)